Freund von Abi Ofarim (†80) kritisiert Dschungelcamp-Star Gil scharf
Gil Ofarim schweigt im Dschungelcamp zum Davidstern-Vorfall und verweist auf eine Verschwiegenheitserklärung. Für Politiker Christian Ude, der mit Ofarims Vater (†80) eng befreundet war, ist dieses Verhalten nur schwer nachzuvollziehen.
Im Dschungelcamp hält sich Gil Ofarim nach dem Davidstern-Skandal zurück und beruft sich auf eine Verschwiegenheitserklärung. Schon in der ersten Folge machte er darauf aufmerksam, was bei seinen Mitcampern – insbesondere Ariel – auf viel Unverständnis stößt.
In seiner Heimatstadt München sorgt Gils Verhalten ebenfalls für Entrüstung. Ex-Oberbürgermeister Christian Ude, der ein guter Freund von Ofarims Vater Abi (†80) war, zeigt sich fassungslos. Der frühere Politiker sagte gegenüber „Bild“ deutlich: „Es ist schrecklich, was meinem Freund Abi mit diesem Sohn passiert. Der schlachtet den Namen aus und trickst weiter, statt endlich Scham erkennen zu lassen. Eine Tragödie, die mich fassungslos macht.“

Der Fall Gil Ofarim
Im Jahr 2021 beschuldigte Gil Ofarim öffentlich einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels, ihn aus antisemitischen Gründen abweisend behandelt zu haben. Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und Ermittlungen ergaben jedoch keinen Beweis für einen entsprechenden Vorfall, woraufhin die Staatsanwaltschaft gegen Ofarim Anklage wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung erhob. Im Laufe des daraufhin folgenden Strafverfahrens räumte Gil Ofarim im November 2023 vor Gericht ein, dass die Vorwürfe gegen ihn zuträfen. Das Verfahren wurde daraufhin gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt, ohne dass es zu einem Schuldspruch kam.

Gil Ofarim sorgt für Aufsehen: Christian Ude reagiert fassungslos
Doch das ist nicht alles: Ex-OB Christian Ude wirft dem Musiker vor, im Dschungelcamp ständig neue Varianten zu konstruieren, anstatt sich zu entschuldigen und danach zu schweigen. Er ergänzt direkt: „Abi hätte fürchterlich darunter gelitten und ihm gesagt: Hör endlich auf, das unseren Leuten anzutun.“
Christian Ude weiter: „Abi war musikalisch die Stimme Israels und der jüdischen Menschen. Zusammen mit Esther hat er den Namen Ofarim groß gemacht, sein Sohn aus zweiter Ehe hat ihn zutiefst beschädigt. Das hat Abi nicht verdient. Er hätte sich nie so charakterlos verhalten wie Gil.“
Abi Ofarim starb im Mai 2018 in seiner Wahlheimat München. Er war ein israelischer Sänger, Gitarrist, Musikproduzent, Tänzer und Choreograf. Von 1959 bis 1969 wurde er mit seiner ersten Ehefrau Esther (84) als Gesangsduo Esther & Abi Ofarim international bekannt und erhielt 59 Goldene Schallplatten.
RTL zeigt „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ täglich um 20.15 Uhr und online auf RTL+.




