Will Saison in Genk beenden

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Matte Smets (22) vom KRC Genk will in eine Top-Liga. Im Winter bot sich die Gelegenheit mit einem möglichen Wechsel zum VfL Wolfsburg, doch ein Transfer kam nicht zustande. Jetzt erklärte der belgische Innenverteidiger, warum nicht. Zudem deutete er an, dass der Schritt in die Bundesliga womöglich in Kürze nachgeholt werden könnte, wenn auch nicht unbedingt zu den Wölfen.
„Ich habe natürlich gründlich darüber nachgedacht“, sagte Smets in einem „Nieuwsblad“-Interview über die Chance, im Winter nach Wolfsburg zu wechseln. „Es war nicht so, dass ich von vornherein alles ausschließen wollte. Und die Tatsache, dass ein Verein wie Wolfsburg an mir interessiert ist, ist nur positiv. Aber es war einfach das falsche Timing.“
Am vergangenen Sonntag, einen Tag vor Transferschluss, hatte der VfL ein Angebot für Smets unterbreitet, wie der Spieler bestätigte. Dem Vernehmen nach ging es dabei um einen Betrag von 16 Millionen Euro für den Junioren-Nationalspieler, dessen Marktwert kürzlich auf 11 Millionen Euro gesunken war. Danach sei die Offerte für den Spieler nochmal erhöht worden. Sein Vertrag in Genk ist noch bis 2028 gültig. Über die Möglichkeit eines Wechsels zu den Wölfen habe er sich mit seinem Berater und Klub-Funktionär Dimitri De Condé ausgetauscht, verriet Smets. „Zusammen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist zu gehen – nicht für mich und nicht für den Klub.“
Smets über Wolfsburg: „Wäre das im Sommer passiert …“
Smets wolle sich in Genk weiterentwickeln, schielt aber dennoch auf einen baldigen Transfer in eine Top-Liga. Die Saison wollte er mit dem KRC aber zu Ende spielen. „Wäre das im Sommer passiert“, sagte Smets über die Offerte, „wäre es wohl eine ernsthafte Option gewesen.“ Er habe immer noch die Ambition, auf dem höchstmöglichen Level zu spielen. „Wenn ein ausländisches Team aus einer Top-Liga im Sommer anklopft, bin ich definitiv offen.“
Auch einige weitere Bundesliga-Klubs hätten sich bei ihm gemeldet, bekundete Smets. „Das könnte also eine Liga sein, die gut zu meinem Profil passt“, sagte er über das deutsche Oberhaus und konstatierte: „Wie werden sehen, was im Sommer passiert.“



