Neue Podcast-Folge „Done Deals“

©Transfermarkt
Das Winter-Transferfenster ist in der Bundesliga seit Montag geschlossen und die 18 Klubs haben insgesamt 102,9 Millionen Euro für 50 Neuzugänge ausgegeben. Doch wie zufrieden können die Teams nach dem Abschluss in die entscheidende Saisonphase gehen? Wer hat sich im Vergleich zur Hinrunde verstärkt und wie sehen dabei die finanziellen Details aus?
In der neuen Folge „Done Deals“ haben die Hosts Fabian Knottnerus und Lennart Gens die Aktivitäten der Vereine unter die Lupe genommen und ein Transferzeugnis ausgestellt. Im Fokus standen dabei vor allem die Teams, die mit dem bisherigen Saisonverlauf noch nicht 100 Prozent zufrieden sein konnten und somit Nachholbedarf hatten.
Unter anderem trifft das auf die Nordrivalen Werder Bremen und den Hamburger SV zu, die beide um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Während bei den Rothosen mit dieser Tabellensituation geplant wurde, waren die Ansprüche der Grün-Weißen vor Saisonbeginn höher. Und dennoch wurde im Winter lediglich mit der Leihe von Jovan Milosevic vom VfB Stuttgart nachgelegt. Reicht das für eine ordentliche Bewertung?
Beim Hamburger SV war deutlich mehr los. Mit Damion Downs (FC Southampton), Albert Grønbaek (Stade Rennes), Sander Tangvik (Rosenborg BK) und Philip Otele (FC Basel) kamen gleich vier Neuzugänge, darüber hinaus wurde die Kaufoption für Warmed Omari gezogen. „Der HSV zeigt, dass man auch mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln den einen oder anderen großen Namen an Land ziehen kann“, sagt Gens und vergibt eine Top-Note, der auch Knottnerus zustimmt.
Die größten Differenzen gab es bei der Bewertung von Eintracht Frankfurts Transferphase. 20,8 Millionen Euro wurden für Younes Ebnoutalib (Elversberg), Keita Kosugi (Djurgården), Arnaud Kalimuendo (Nottingham), Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Hoffenheim II) und Love Arrhov (Brommapojkarna) in die Hand genommen. Dennoch bemängelt Knottnerus, dass kein zentraler Mittelfeldspieler verpflichtet wurde: „Da muss man schon kritisch nachfragen: ‚Warum denn eigentlich nicht?‘“ Gens wiederum lobt die frühen Transfers und hält den Kader für stark genug.
Die gesamte Diskussion – auch über alle anderen Bundesliga-Klubs – könnt ihr jetzt in der neuen Podcast-Folge „Done Deals“ u. a. bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music nachhören.
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Zitat von Berlin_Mag
Zitat von RamonZerano
Das sind auch mal Erkentnisse. Wenn es schlecht läuft fällt das drauf kloppen schwer.
Was beim HSV aber TOP Zugänge sein sollen, mit geringen Mitteln. Ein Erstaztorwart für bis zu 4 Mio.
Downs mit einer Option von 10-12 Mio und vollem Gehalt, also min 1,5 Mio für das halbe Jahr (andere Berichten von bis zu 5 Mio pro Jahr)
Grønbæk mit guter geringer KO, aber will man mit einem 4 er Mittelfeld mit Vierea, Lokonga und Remberg spielen, dann braucht Omari wiederrum nicht. Als Ersatz vielleicht ganz OK und sicherlich auch ein Vorgriff auf den wahrscheinlichen Abgang von Viera.
Omari dann mit 1 Mio Gebühr und 5 Mio KO.
Also man gibt, je nach „bis zu Angaben“ und mit Gehalt sicher um die 7,5 Mio aus (2,5-4 Mio TW, Gehalt, 1,5 Mio Downs +500k Gebühr, Grønbaek Gehalt und 1 Mio Gebühr für Otele) dann zieht man noch die Option für Omari ca 2 Mio. Dem gegenüber stehen Ersparnisse bei Hefti, Meffert, Suhonen und Ramos. Denke das die zusammen aber vielleicht Grønbaeck abdecken. Also bis zu 7,5 Mio Transferausgaben, Gehalt Grønbaek und Downs, die sicher nicht niederig sind, gegen die 4 Abgänge ausgetauscht.
Am Ende ist da vielleicht 1 Stammspieler, durch Verletzung und Trunkenheit, der gesetzt sein wird. Downs wurde ja schon von TM wieder kritisiert das da noch was getan werden muss, weil der Sturm zu harmlos ist.
Die Ausgaben sind dann, je nach zählweise hinter Frankfurt, Wolfsburg und Leipzig mit Stuttgart, vielleicht noch Hoffenheim in der Top-Kategorie.
Vergleichsweise geringe Mittel kann ich da nicht sofort erkennen.
Hätte Bremen noch irgendwo 5-6 Mio gefunden, vielleicht wäre dann auch mehr gemacht worden.
Mit Pherai, Meffert und Hefti sind beim HSV zur Winterpause gleich drei der besser verdienenden Spieler gegangen. Dadurch ist im Gehaltsetat einiges an Mitteln frei geworden.
Werder hat in dieser Saison halt 10 Millionen Euro (ja, erstmal nur 2,5 Millionen) in einen einzigen Spieler investiert. Und bereits den Trainer geschasst. Das bindet auch gut finanzielle Mittel. In Hamburg hat man die vorhandenen Gelder anders und auf mehrere Spieler verteilt. Das war überhaupt nur möglich, weil in der 2.Liga ordentlich gearbeitet wurde und in den letzten Jahren immer ein finanzieller Überschuss erzielt worden ist.
Die Transfers des HSV jetzt bereits über den grünen Klee zu loben finde ich allerdings sehr verfrüht. Ja, auf dem Papier sieht das erstmal ganz gut aus. Aber wichtig ist wie sie ankommen und in die Mannschaft und das System integriert werden können. Das birgt auch einiges an Risiken bei so viel Veränderung zur Winterpause. Viel Zeit zur Integration bleibt nicht. Siegt der HSV nicht gegen Heidenheim, dann nimmt der Druck gleich wieder zu.
Das stimmt schon. Würde die Bremer Transfers auch nicht loben wollen.
Was ich gefunde habe ist Grønbaek mit 1,4 Mio dabei, Downs wird zwischen 2,5 und 4 Mio angegeben.
HSV hat es in der 2. Liga ja ganz gut hinbekommen die Gehälter zu reduzieren. Denke das Pherai, Meffert und co vielleicht gerade an die 1 Mio gekommen sind. Ein Tangvik wird sicher auch bei 500k sein, Otele (keine Ahnung ob Gehalt in den 1 Mio Gebühr drinne ist) auch im ähnlichen Rahmen. Downs ganz klar deutlich darüber. Also durchaus mehr Ausgaben bei Gehalt zu den Zahlungen.
HSV hat ein paar echt gute Transfers. Vuskovic, Veira, Lokonga, Remberg. Aber auch ordentlich daneben gegriffen. Philippe, Poulsen und Downs alleine im Sturm. Die Peretz Leihe war nichts.
Torunarigha, Gocho… sind maximal erweiterter Kader. Ob Omari jetzt einschlagen wird muss man sehen. Ist auch kein Talent mehr und spielt kaum.
Aber lassen wir alte Transfers und Gehalt aussen vor. Man hat mit Ablöse und Gebühren 6-7,5 Mio investiert, das ist kein geringes Budget. Man ist in dieser Saison bei einem Transferminus von ca. 10 Mio. Komischerweise wird beim HSV immer die denkbar niedrigste Summe angenommen. Lokonga 300k bis 3 Mio =300k, in der MW-Analyse aber 3 Mio, sind ja andere Abteilungen. Tangivk Basis 2,5 Mio bis 4 Mio = 2,5 Mio.
Bei Bremen Milosevic maximal 650k also 650k, die wahrscheinlich schon durch die paar Einsätze gesunken ist.
Also HSV investiert da auf einem ganz anderen Level, was man sicher auch machen muss nach einem Aufstieg.
Zitat von RamonZerano
Das sind auch mal Erkentnisse. Wenn es schlecht läuft fällt das drauf kloppen schwer.
Was beim HSV aber TOP Zugänge sein sollen, mit geringen Mitteln. Ein Erstaztorwart für bis zu 4 Mio.
Downs mit einer Option von 10-12 Mio und vollem Gehalt, also min 1,5 Mio für das halbe Jahr (andere Berichten von bis zu 5 Mio pro Jahr)
Grønbæk mit guter geringer KO, aber will man mit einem 4 er Mittelfeld mit Vierea, Lokonga und Remberg spielen, dann braucht Omari wiederrum nicht. Als Ersatz vielleicht ganz OK und sicherlich auch ein Vorgriff auf den wahrscheinlichen Abgang von Viera.
Omari dann mit 1 Mio Gebühr und 5 Mio KO.
Also man gibt, je nach „bis zu Angaben“ und mit Gehalt sicher um die 7,5 Mio aus (2,5-4 Mio TW, Gehalt, 1,5 Mio Downs +500k Gebühr, Grønbaek Gehalt und 1 Mio Gebühr für Otele) dann zieht man noch die Option für Omari ca 2 Mio. Dem gegenüber stehen Ersparnisse bei Hefti, Meffert, Suhonen und Ramos. Denke das die zusammen aber vielleicht Grønbaeck abdecken. Also bis zu 7,5 Mio Transferausgaben, Gehalt Grønbaek und Downs, die sicher nicht niederig sind, gegen die 4 Abgänge ausgetauscht.
Am Ende ist da vielleicht 1 Stammspieler, durch Verletzung und Trunkenheit, der gesetzt sein wird. Downs wurde ja schon von TM wieder kritisiert das da noch was getan werden muss, weil der Sturm zu harmlos ist.
Die Ausgaben sind dann, je nach zählweise hinter Frankfurt, Wolfsburg und Leipzig mit Stuttgart, vielleicht noch Hoffenheim in der Top-Kategorie.
Vergleichsweise geringe Mittel kann ich da nicht sofort erkennen.
Hätte Bremen noch irgendwo 5-6 Mio gefunden, vielleicht wäre dann auch mehr gemacht worden.
Mit Pherai, Meffert und Hefti sind beim HSV zur Winterpause gleich drei der besser verdienenden Spieler gegangen. Dadurch ist im Gehaltsetat einiges an Mitteln frei geworden.
Werder hat in dieser Saison halt 10 Millionen Euro (ja, erstmal nur 2,5 Millionen) in einen einzigen Spieler investiert. Und bereits den Trainer geschasst. Das bindet auch gut finanzielle Mittel. In Hamburg hat man die vorhandenen Gelder anders und auf mehrere Spieler verteilt. Das war überhaupt nur möglich, weil in der 2.Liga ordentlich gearbeitet wurde und in den letzten Jahren immer ein finanzieller Überschuss erzielt worden ist.
Die Transfers des HSV jetzt bereits über den grünen Klee zu loben finde ich allerdings sehr verfrüht. Ja, auf dem Papier sieht das erstmal ganz gut aus. Aber wichtig ist wie sie ankommen und in die Mannschaft und das System integriert werden können. Das birgt auch einiges an Risiken bei so viel Veränderung zur Winterpause. Viel Zeit zur Integration bleibt nicht. Siegt der HSV nicht gegen Heidenheim, dann nimmt der Druck gleich wieder zu.
Das sind auch mal Erkentnisse. Wenn es schlecht läuft fällt das drauf kloppen schwer.
Was beim HSV aber TOP Zugänge sein sollen, mit geringen Mitteln. Ein Erstaztorwart für bis zu 4 Mio.
Downs mit einer Option von 10-12 Mio und vollem Gehalt, also min 1,5 Mio für das halbe Jahr (andere Berichten von bis zu 5 Mio pro Jahr)
Grønbæk mit guter geringer KO, aber will man mit einem 4 er Mittelfeld mit Vierea, Lokonga und Remberg spielen, dann braucht Omari wiederrum nicht. Als Ersatz vielleicht ganz OK und sicherlich auch ein Vorgriff auf den wahrscheinlichen Abgang von Viera.
Omari dann mit 1 Mio Gebühr und 5 Mio KO.
Also man gibt, je nach „bis zu Angaben“ und mit Gehalt sicher um die 7,5 Mio aus (2,5-4 Mio TW, Gehalt, 1,5 Mio Downs +500k Gebühr, Grønbaek Gehalt und 1 Mio Gebühr für Otele) dann zieht man noch die Option für Omari ca 2 Mio. Dem gegenüber stehen Ersparnisse bei Hefti, Meffert, Suhonen und Ramos. Denke das die zusammen aber vielleicht Grønbaeck abdecken. Also bis zu 7,5 Mio Transferausgaben, Gehalt Grønbaek und Downs, die sicher nicht niederig sind, gegen die 4 Abgänge ausgetauscht.
Am Ende ist da vielleicht 1 Stammspieler, durch Verletzung und Trunkenheit, der gesetzt sein wird. Downs wurde ja schon von TM wieder kritisiert das da noch was getan werden muss, weil der Sturm zu harmlos ist.
Die Ausgaben sind dann, je nach zählweise hinter Frankfurt, Wolfsburg und Leipzig mit Stuttgart, vielleicht noch Hoffenheim in der Top-Kategorie.
Vergleichsweise geringe Mittel kann ich da nicht sofort erkennen.
Hätte Bremen noch irgendwo 5-6 Mio gefunden, vielleicht wäre dann auch mehr gemacht worden.




