Nach der nächsten Pleite ist die Situation bei Werder angespannt! Bremen unterliegt in Freiburg trotz insgesamt rund 45 Minuten Überzahl (inklusive Nachspielzeit) mit 0:1. Das Debüt von Neu-Trainer Daniel Thioune (51) geht somit in die Hose. Er hatte unter der Woche den gefeuerten Horst Steffen (56) abgelöst. Bremen ist seit mittlerweile 10 Spielen sieglos und in der Bundesliga auf Platz 16 abgerutscht. Da St. Pauli (17.) den VfB Stuttgart mit 2:1 besiegt, beträgt selbst der Vorsprung auf Abstiegsrang 17 nur noch zwei Punkte.
Dementsprechend ist die Stimmung gereizt. Bremen-Geschäftsführer Profifußball Clemens Fritz (45) stellt sich nach Schlusspfiff in der Mixed Zone den Fragen der Reporter. Doch dann dampft der ehemalige Bundesliga-Profi genervt ab!
Fritz: „Wir sind alle enttäuscht“
Was ist passiert?
Fritz wird von BILD darauf angesprochen, dass die Fans nach der Niederlage extrem sauer wirkten. Der Werder-Boss fällt beim Stellen der Frage ins Wort und sagt: „Wir sind alle enttäuscht. Natürlich kann ich das verstehen. Es ist jetzt nicht so, dass irgendeiner hier mit einem Lächeln nach Hause fährt. Dass die Enttäuschung riesig, enorm ist, merkt man glaube ich jedem Einzelnen an.“
Fritz etwas genervt auf die Nachfrage, was Hoffnung macht, dass es besser wird: „Wir müssen intensiv arbeiten. Wir dürfen den Glauben nicht verlieren. Wir müssen als Gruppe zusammenbleiben, positiv als Gemeinschaft. Wenn wir anfangen, jeder da alleine etwas zu versuchen, dann wird das nichts.“
Fritz genervt wegen kritischen Fragen
Danach wird er auf ein Zitat von Werder-Profi Marco Friedl (27) bei Sky angesprochen. Dort soll der Bremen-Kapitän gesagt haben, dass der Verein am Ende der Saison sein blaues Wunder erleben werde – wenn es so weitergehe wie bisher.
Fritz unterbricht beim Stellen der Frage erneut, sagt: „Nicht der Verein. Wir alle. Ich will keinen erleben, der hier mit Finger pointing anfängt.“
Der Reporter: „Das war, glaube ich, so auch nicht gemeint …“
Daraufhin wetterte Fritz weiter in Richtung Journalisten und sagte beim Ansetzen der nächsten Frage: „So, reicht mir jetzt“ und dampft entnervt ab.
Nach dem 0:0 in Augsburg am 20. Dezember war Fritz schon einmal sehr genervt von etwas kritischen Reporter-Fragen. Jetzt folgt das 2. Mal – das Nervenkostüm beim Werder-Boss ist aktuell offenbar dünn.



