TSG Hoffenheim bestätigt Schicker als Geschäftsführer

TSG Hoffenheim bestätigt Schicker als Geschäftsführer

Danke für dieses Beitrag! Wirft nochmal einen anderen Blick auf die Vorgänge in ihrer Entstehung und erklärt vieles, wenn auch nicht alles. Fest scheint zu stehen, dass leider nicht alle Verantwortlichen nur das Wohl des Vereins sehen, sondern ihre persönlichen Animositäten ausleben. Hopp ist da wohl ganz vorne mit dabei, was besonders in der Rogon-Affäre zum Ausdruck kommt.

quote=Kurpfalz]Man muss bei der aktuellen Diskussion zwingend die damalige Situation rund um die Wahl und die vorangegangenen Ereignisse berücksichtigen.

Im Juli 2024 trat überraschend Kristian Baumgärtnter als Vorstand des e.V. zurück. Die damalige zweite Vorständin Simone Engelhardt, eine enge Vertraute von Dietmar Hopp, übernahm kommissarisch. Direkt im Anschluss entließ sie völlig überraschend Alexander Rosen. Trotz seiner langjährigen Verdienste wurde dies von vielen als unehrenhafte Art und Weise wahrgenommen.

Diese Entscheidung führte zu einem massiven Vertrauensverlust innerhalb der Fangemeinde und verstärkte den Wunsch nach mehr Mitbestimmung. Auf der darauffolgenden Mitgliederversammlung wurde Jörg Albrecht zum neuen ersten Vorstand gewählt. Bereits dort gab es spürbaren Gegenwind sowie einen Gegenkandidaten aus der Fanszene. Gleichzeitig trat Simone Engelhardt aufgrund des ihr entgegenschlagenden Hasses im Zusammenhang mit der Rosen Entlassung als zweite Vorständin zurück.

In der anschließenden Wahl gelang es der Fanszene, mit Christoph Henssler einen eigenen Kandidaten zu platzieren. Er wurde schließlich von den Mitgliedern zum zweiten Vorstand gewählt.

Während der Eskalation mit der Berateragentur Rogon im November trat Jörg Albrecht zurück, nachdem er von Roger Wittmann gerichtlich bewiesen beleidigt worden war. In der Folge übernahm Christoph Henssler interimistisch den ersten Vorstand. In dieser Phase verließen neben Albrecht auch Markus Schütz und Frank Briel den Verein. Sie galten als Initiatoren der Klage gegen Roger Wittmann.

Auch Andi Schicker, der als Kronzeuge gegen Wittmann auftrat, geriet dadurch offenbar in Ungnade bei Dietmar Hopp. Sein damaliger Wechselwunsch nach Wolfsburg wurde von Hopp forciert. Entsprechende Gespräche mit der Wolfsburger Delegation fanden statt. Nur durch das intensive Bemühen und ein klares Veto von Christoph Henssler konnte Andi Schicker zu diesem Zeitpunkt im Verein gehalten werden.

Vor diesem Hintergrund wirkt die jetzige Eskalation und die vermeintlich vertauschte Rollenverteilung verwirrend. Plötzlich war es Christoph Henssler, der Andi Schicker zumindest als Geschäftsführer abberufen wollte, während Dietmar Hopp sich dagegen stellte. Medial trat dabei fast ausschließlich die Hopp Seite auf. Die genauen Hintergründe und Motivationen von Christoph Henssler blieben öffentlich weitgehend unbeantwortet.

Im März steht nun eine weitere Mitgliederversammlung an, bei der sowohl der erste als auch der zweite Vorstand neu gewählt werden. Im Vorfeld kam es zu einem Datenschutzskandal, bei dem eine vollständige Mitgliederliste weitergegeben wurde. In diesem Zusammenhang wurde eine Person aus der GmbH freigestellt, die zuvor für die Hopp Stiftung tätig war.

Andi Schicker trat hierbei insofern in Erscheinung, als dass er als Geschäftsführer die dafür eingerichtete interne Meldestelle bewusst umgehen wollte und stattdessen eine externe Agentur mit der Aufklärung beauftragen wollte. Zu diesen Vorgängen sollte er dem e.V. Vorstand um Christoph Henssler ausführlich Stellung beziehen. Dies ist augenscheinlich nicht erfolgt.

Stattdessen wurden in der vergangenen Woche zwei weitere Mitarbeiter aus der GmbH entlassen, die hierarchisch direkt unter der Geschäftsführung angesiedelt waren. Insofern ist zu befürchten, dass die genauen Hintergründe nie vollständig ans Licht kommen werden. Möglich ist, dass sich ein vergleichsweise unerfahrener junger Mann, vielleicht sogar aus durchaus ehrenwerten Motiven, im Profigeschäft mit zu einflussreichen Personen angelegt hat und diesen Machtkampf letztlich verloren hat.

All das geschieht auf Kosten des positiven Eindrucks, den die sportliche Entwicklung des Vereins aktuell eigentlich vermittelt. Dieser Eindruck gerät durch diese Vorgänge zunehmend in den Hintergrund.

Nach außen könnte nun vermeintlich wieder Ruhe einkehren. Tatsächlich richtungsweisend wird jedoch die kommende Vorstandswahl des e.V. sein. Entscheidend wird sein, welche Kandidaten sich zur Wahl stellen und aus welchen Motivationen heraus.

Wichtig ist, dass der Einfluss vergangener Strukturen im Zusammenhang mit Rogon nicht wieder auflebt. Die sportliche Führung muss unabhängig arbeiten können. Gleichzeitig sollte nicht allein aus Prinzip ein Vertreter der Fanszene im Vorstand sitzen. Eine wirklich unabhängige und neutrale Persönlichkeit, die ausschließlich das Wohl des Vereins im Blick hat, könnte helfen, den Klub in ruhigere Bahnen zu lenken und die seit Jahren propagierte Übergangsphase sowie eine echte Emanzipation von und mit Dietmar Hopp glaubhaft einzuleiten.

Zitat von Ami23
Hat endlich der Selbstdarsteller den Hut gezogen der gegen den Verein gearbeitet hat. Zum Glück noch die Kurve gekriegt.

Ist Hopp jetzt doch weg?

Man muss bei der aktuellen Diskussion zwingend die damalige Situation rund um die Wahl und die vorangegangenen Ereignisse berücksichtigen.

Im Juli 2024 trat überraschend Kristian Baumgärtnter als Vorstand des e.V. zurück. Die damalige zweite Vorständin Simone Engelhardt, eine enge Vertraute von Dietmar Hopp, übernahm kommissarisch. Direkt im Anschluss entließ sie völlig überraschend Alexander Rosen. Trotz seiner langjährigen Verdienste wurde dies von vielen als unehrenhafte Art und Weise wahrgenommen.

Diese Entscheidung führte zu einem massiven Vertrauensverlust innerhalb der Fangemeinde und verstärkte den Wunsch nach mehr Mitbestimmung. Auf der darauffolgenden Mitgliederversammlung wurde Jörg Albrecht zum neuen ersten Vorstand gewählt. Bereits dort gab es spürbaren Gegenwind sowie einen Gegenkandidaten aus der Fanszene. Gleichzeitig trat Simone Engelhardt aufgrund des ihr entgegenschlagenden Hasses im Zusammenhang mit der Rosen Entlassung als zweite Vorständin zurück.

In der anschließenden Wahl gelang es der Fanszene, mit Christoph Henssler einen eigenen Kandidaten zu platzieren. Er wurde schließlich von den Mitgliedern zum zweiten Vorstand gewählt.

Während der Eskalation mit der Berateragentur Rogon im November trat Jörg Albrecht zurück, nachdem er von Roger Wittmann gerichtlich bewiesen beleidigt worden war. In der Folge übernahm Christoph Henssler interimistisch den ersten Vorstand. In dieser Phase verließen neben Albrecht auch Markus Schütz und Frank Briel den Verein. Sie galten als Initiatoren der Klage gegen Roger Wittmann.

Auch Andi Schicker, der als Kronzeuge gegen Wittmann auftrat, geriet dadurch offenbar in Ungnade bei Dietmar Hopp. Sein damaliger Wechselwunsch nach Wolfsburg wurde von Hopp forciert. Entsprechende Gespräche mit der Wolfsburger Delegation fanden statt. Nur durch das intensive Bemühen und ein klares Veto von Christoph Henssler konnte Andi Schicker zu diesem Zeitpunkt im Verein gehalten werden.

Vor diesem Hintergrund wirkt die jetzige Eskalation und die vermeintlich vertauschte Rollenverteilung verwirrend. Plötzlich war es Christoph Henssler, der Andi Schicker zumindest als Geschäftsführer abberufen wollte, während Dietmar Hopp sich dagegen stellte. Medial trat dabei fast ausschließlich die Hopp Seite auf. Die genauen Hintergründe und Motivationen von Christoph Henssler blieben öffentlich weitgehend unbeantwortet.

Im März steht nun eine weitere Mitgliederversammlung an, bei der sowohl der erste als auch der zweite Vorstand neu gewählt werden. Im Vorfeld kam es zu einem Datenschutzskandal, bei dem eine vollständige Mitgliederliste weitergegeben wurde. In diesem Zusammenhang wurde eine Person aus der GmbH freigestellt, die zuvor für die Hopp Stiftung tätig war.

Andi Schicker trat hierbei insofern in Erscheinung, als dass er als Geschäftsführer die dafür eingerichtete interne Meldestelle bewusst umgehen wollte und stattdessen eine externe Agentur mit der Aufklärung beauftragen wollte. Zu diesen Vorgängen sollte er dem e.V. Vorstand um Christoph Henssler ausführlich Stellung beziehen. Dies ist augenscheinlich nicht erfolgt.

Stattdessen wurden in der vergangenen Woche zwei weitere Mitarbeiter aus der GmbH entlassen, die hierarchisch direkt unter der Geschäftsführung angesiedelt waren. Insofern ist zu befürchten, dass die genauen Hintergründe nie vollständig ans Licht kommen werden. Möglich ist, dass sich ein vergleichsweise unerfahrener junger Mann, vielleicht sogar aus durchaus ehrenwerten Motiven, im Profigeschäft mit zu einflussreichen Personen angelegt hat und diesen Machtkampf letztlich verloren hat.

All das geschieht auf Kosten des positiven Eindrucks, den die sportliche Entwicklung des Vereins aktuell eigentlich vermittelt. Dieser Eindruck gerät durch diese Vorgänge zunehmend in den Hintergrund.

Nach außen könnte nun vermeintlich wieder Ruhe einkehren. Tatsächlich richtungsweisend wird jedoch die kommende Vorstandswahl des e.V. sein. Entscheidend wird sein, welche Kandidaten sich zur Wahl stellen und aus welchen Motivationen heraus.

Wichtig ist, dass der Einfluss vergangener Strukturen im Zusammenhang mit Rogon nicht wieder auflebt. Die sportliche Führung muss unabhängig arbeiten können. Gleichzeitig sollte nicht allein aus Prinzip ein Vertreter der Fanszene im Vorstand sitzen. Eine wirklich unabhängige und neutrale Persönlichkeit, die ausschließlich das Wohl des Vereins im Blick hat, könnte helfen, den Klub in ruhigere Bahnen zu lenken und die seit Jahren propagierte Übergangsphase sowie eine echte Emanzipation von und mit Dietmar Hopp glaubhaft einzuleiten.

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