DFB-Pokal-Viertelfinale: Hertha BSC unterliegt dem SC Freiburg im Elfmeterschießen

DFB-Pokal-Viertelfinale: Hertha BSC unterliegt dem SC Freiburg im Elfmeterschießen

Vor dem Anpfiff hatte Herthas Trainer Stefan Leitl Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) dafür kritisiert, dass dieser das Pokalspiel aufgrund eines Besuchs bei den Olympischen Winterspielen verpasst. »Sein Support wäre heute auch wichtig gewesen. Da kritisiere ich ihn schon. Vielleicht kommt er ja Samstag dann gegen Hannover«, sagte Leitl bei Sky.

Eine Kritik, die bei Bürgermeister Wegner ankam. Noch während dieser Partie kommentierte dieser, dass es bei seiner Reise darum gehe, »ein klares Signal an die olympische Familie zu senden: Berlin ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele«. Berlin will die Olympischen Sommerspiele bald in die Hauptstadt holen.

Vergangene Woche hatte Wegner gesagt, dass es sein Kindheitstraum sei, Hertha im Pokalfinale zu erleben. Daraufhin antwortete Trainer Leitl: »Dann soll der aber auch nicht in Italien Sport gucken, sondern hier in Berlin im Stadion sein.«

Auf die nächste Chance, die Hertha im Pokalfinale in Berlin zu erleben, muss Wegner nun warten.

56.743 Zuschauer im Olympiastadion sahen über 120 Minuten ein Duell auf Augenhöhe. Yuito Suzuki (96. Minute) traf nach einem eklatanten Fehlpass von Herthas Linus Gechter für den Favoriten, der zum dritten Mal nacheinander einen Zweitligisten aus dem Pokal warf. Ein Traumtor von Herthas Kapitän Fabian Reese (104.) hatte die Blau-Weißen wieder hoffen lassen. Reese hatte von außerhalb des Strafraums mit viel Wucht ins lange Eck getroffen.

Freiburg trennt damit nur noch ein Sieg vom zweiten Finaleinzug. 2022 verloren die Breisgauer im Elfmeterschießen gegen Leipzig. Herthas Profis hingegen warten weiter auf ihr erstes Pokalfinale im eigenen Stadion.

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