BVB: Schlotterbeck entscheidet im März – Real Madrid größter Konkurrent

BVB: Schlotterbeck entscheidet im März – Real Madrid größter Konkurrent

Details zu Ablöse & Klausel 

BVB: Schlotterbeck entscheidet im März – Real Madrid größter Konkurrent

©IMAGO

Während der FC Bayern seit Monaten mit dem am 1. Juli 2026 ablösefreien Dayot Upamecano über eine Vertragsverlängerung verhandelt, arbeitet man beim BVB an der Unterschrift von Nico Schlotterbeck, dessen Arbeitspapier 2027 endet. Es geht um die beiden wertvollsten Innenverteidiger der Bundesliga. Laut „Sport Bild“-Infos wird es in Dortmund im März Gewissheit geben. Die Entscheidung soll im Idealfall vor den Länderspielen gegen die Schweiz (27.3.) und Ghana (30.3.) fallen und die beiden Favoriten auf die Dienste des deutschen Nationalspielers heißen demnach Real Madrid und BVB.

Schlotterbeck galt auch als Kandidat in München, da die Borussia bei nur einem Jahr Restvertrag wohl keine astronomische Ablöse aufrufen würde. „Sport Bild“ berichtet, dass die Königlichen im Sommer zwei Innenverteidiger holen wollen – einer davon soll, wie Schlotterbeck, Linksfuß sein. Als Ablöse werden 40 Millionen bis 50 Millionen Euro genannt.

Bei den Madrilenen enden die Verträge der Abwehr-Routiniers David Alaba und Antonio Rüdiger. Allerdings will Real keine kostspieligen Transfers tätigen, ehe klar ist, wer die Mannschaft in der Saison 2026/27 trainiert. Derzeit heißt der Trainer Álvaro Arbeloa. Der ehemalige Real-Profi folgte im Januar auf Xabi Alonso.

Den Verbleib in Dortmund, wo Schlotterbeck seit 2022 spielt, will man ihm dem Vernehmen nach mit einem Jahresgehalt von bis zu 14 Mio. Euro brutto schmackhaft machen – inklusive Ausstiegsklausel. Diese soll 2027 bei 60 Mio. Euro liegen und, falls der BVB sich nicht für die Champions League qualifiziert, bei 50 Mio. Euro. Die Borussia holte den 1,91 Meter großen Innenverteidiger für 20 Mio. Euro vom SC Freiburg.

Neben Schlotterbeck galt auch Upamecano als Kandidat bei Real Madrid. Während der Franzose der wertvollste Innenverteidiger mit 2026 endendem Kontrakt ist, gilt das gleiche für Schlotterbeck für 2027. Zuletzt deuteten die Vorzeichen bei Upamecano jedoch auf Vertragsverlängerung an der Säbener Straße. Bei Schlotterbeck scheinen die Vorzeichen weniger klar zu sein, bei der wohl wichtigsten Entscheidung seiner bisherigen Profikarriere. Bei den Königlichen wäre die Chance, um Titel zu spielen, deutlich größer als beim BVB, wo er ab der kommenden Saison die Chance auf die Kapitänsbinde hätte.

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