2. Liga: Darmstadt 98 patzt bei Eintracht Braunschweig – Hannover 96 schließt auf

2. Liga: Darmstadt 98 patzt bei Eintracht Braunschweig – Hannover 96 schließt auf

Lautern mit knappem Pflichtsieg 

2. Liga: Darmstadt 98 patzt bei Eintracht Braunschweig – Hannover 96 schließt auf

©IMAGO

Der SV Darmstadt 98 hat nach einer Aufholjagd die Tabellenspitze in der 2. Bundesliga vorerst verteidigt. Dank einer starken zweiten Halbzeit holten die Hessen vor 18.065 Zuschauern noch ein 2:2 (0:2) bei Eintracht Braunschweig. Darmstadt bleibt somit auch im zwölften Spiel in Serie ungeschlagen. Mehmet Aydin per Foulelfmeter (41. Minute) und Johan Gómez (45.+2) hatten die Gastgeber in Führung gebracht. Zwei Treffer des überragenden Matej Maglica (56./78.) sorgten für das verdiente Remis.

Beide Mannschaften brauchten einige Zeit, um bei dem winterlichen Wetter auf Betriebstemperatur zu kommen. Die Gäste erarbeiteten sich in der Folge mehr als 60 Prozent Ballbesitz, gerieten aber dennoch ins Hintertreffen. Hiroki Akiyama hielt Lukas Frenkert im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Aydin sicher. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte schaltete Gómez schneller als die gesamte Darmstädter Abwehr und erhöhte auf 2:0.

Nach der Pause erhöhten die Hessen den Druck, kamen durch Maglica zum Anschluss. Der 27-jährige Kroate führte sein Team weiter an und sorgte auch für den verdienten Ausgleich des Spitzenreiters, der am Sonntag aber noch von Schalke überholt werden könnte. Die Knappen müssen in Kiel antreten. Der Tabellenzwölfte aus Braunschweig verpasste es, sich weiter aus dem Tabellenkeller abzusetzen.

Sprung auf zweiten Platz: Hannover 96 spielt müde Herthaner aus

Hannover 96 hat mit dem vierten Sieg in Folge den zweiten Aufstiegsplatz erklommen. Die Mannschaft von Trainer Christian Titz kam beim 3:2 (2:0) bei Hertha BSC zum sechsten Auswärtserfolg in dieser Saison. Boris Tomiak (8.) und Benjamin Källman (29.) hatten vor 41.788 Zuschauern im Berliner Olympiastadion bereits in der ersten Halbzeit die Grundlage gelegt. Nach dem Anschlusstreffer durch Fabian Reese per Elfmeter (53.) stellte Noah Weißhaupt (71.) den alten Abstand wieder her, ehe der Berliner Julian Eitschberger (90.+2) zum Endstand traf.

Den Gastgebern, bei denen der gelbgesperrte Ex-96-Trainer Stefan Leitl durch seinen Co Andre Mijatovic vertreten wurde, merkte man noch die Müdigkeit nach dem unglücklichen Pokal-Aus gegen den SC Freiburg nach Elfmeterschießen an. Beim 0:1 ließ Luca Schuler den Torschützen Tomiak laufen, vor dem 2:0 konnten sich Daisuke Yokota und Noel Aseko durch die Berliner Abwehrreihe kombinieren, ehe der Top-Scorer der Liga zu seinem 13. Saisontreffer kam.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Berliner schwungvoller aus den Kabinen. In der 53. Minute traf Kapitän Reese per Elfmeter, nachdem Linus Gechter zuvor im Strafraum gefoult worden war. Doch anschließend fand Hannover wieder besser ins Spiel und kam folgerichtig zum dritten Tor durch den eingewechselten Weißhaupt (71.). Eitschbergers erneuter Anschlusstreffer kam zu spät.

1. FC Kaiserslautern mit Pflichtsieg gegen Fürth

Der 1. FC Kaiserslautern hat gegen die SpVgg Greuther Fürth einen Pflichtsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht bezwang den Tabellenletzten knapp 1:0 (1:0). Die 41.145 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen eine über die gesamte Spielzeit schwache Partie, in der Kaiserslautern schon nach zehn Minuten durch einen Kopfball von Semih Sahin in Führung ging.

In der Folge offenbarte der FCK in der Defensive aber große Unsicherheiten, sodass die Gäste zu einigen guten Möglichkeiten kamen. Auf der anderen Seite hätte Norman Bassette das zweite FCK-Tor erzielen müssen, als er nach 27 und 36 Minuten jeweils alleine vor dem Tor von Fürths Torwart Silas Prüfrock auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte.

Nach Wiederanpfiff waren die Fürther die aktivere Mannschaft. Paul Wills Tor nach 49 Minuten fand nach Ansicht der Videobilder keine Anerkennung, weil ein Foul an FCK-Torwart Julian Krahl vorausgegangen war. Und weil Branimir Hrgota in der 62. Minute und Kaiserslauterns Mika Haas eine Viertelstunde später nur das Torgestänge trafen, blieb es am Ende beim schmeichelhaften 1:0-Sieg für Kaiserslautern.

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