USA: US-Demokratin Ocasio-Cortez sucht die große Bühne
Alexandria Ocasio-Cortez: Die US-Kongressabgeordnete der Demokraten, spricht in der TU Berlin. Foto: Annette Riedl/dpa
Berlin, München. Der Andrang ist groß. Keine Stunde dauerte es, bis die 1100 Plätze für einen Auftritt der US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez, die von vielen nur AOC genannt wird, ausgebucht waren. Am Sonntagabend stehen die Studierenden vor dem Hörsaal der Technischen Universität Berlin Schlange.
Ocasio-Cortez, von vielen nur AOC genannt, sucht die Bühne außerhalb der USA – bewusst. Nach der Münchner Sicherheitskonferenz reist sie weiter nach Berlin. In schlichtem schwarzen Kleid betritt sie die Bühne, ihre Botschaft ist klar: Die transatlantische Partnerschaft ist größer als jede Regierung im Weißen Haus. Die USA sind mehr als Donald Trump. Gerade deshalb müsse Europa der aktuellen US-Politik klare Grenzen setzen.
Noch vor wenigen Jahren wich sie außenpolitischen Fragen aus. Zu Beginn ihrer Karriere fehlte ihr Erfahrung auf diesem Feld. „Ich bin kein Experte für Geopolitik“, sagte sie 2018 in einer ihrer ersten Fernsehdebatten. Auf die Frage des Handelsblatts nach einer Botschaft an europäische Progressive antwortete sie 2019: „Ich konzentriere mich auf amerikanische Politik“. Ihr Sprecher rief den Reportern zu: „Bitte nur lokale Themen!“
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