In seinem langen Leben als Bürgerrechtsaktivist beteiligte sich Jesse Jackson an zahllosen Kampagnen und Bündnissen. So wie hier 1981 bei der »Operation PUSH« in Chicago – das Akronym stand für »People United to Save Humanity«.
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Im Juli 2025 war er wieder in Chicago zu sehen – dieses Mal bereits von Krankheit gezeichnet als Zuhörer bei einem Kongress schwarzer Juristinnen und Juristen in den USA.
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Über Jahrzehnte prägte er mit seinen Reden die Bürgerrechtsbewegung. Schon auf Fotos seiner Auftritte ist zu erkennen, wie Jackson sprach: als afroamerikanischer Baptistenprediger, als politischer Aktivist mit großem Sendungsbewusstsein. Hier bei einer Versammlung der Demokraten im April 1989. Im Jahr zuvor war er zum zweiten Mal bei der Präsidentenwahl gescheitert.
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Auch in Erinnerung an andere Persönlichkeiten zeigte Jackson dieses Talent. Hier etwa zu Ehren der Sängerin Aretha Franklin bei einer Sonntagsmesse in einer Baptistenkirche in Detroit.
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An der Seite von Martin Luther King und anderen Größen der Bürgerrechtsbewegung trat Jackson in den Sechzigerjahren auf die Bühne. King war es auch, der Jackson zu einem Vertrauten machte – trotz regelmäßiger Kritik.
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Für sein eigenes Lebenswerk erhielt Jackson zahllose Auszeichnungen und Ehrungen, die er in seinem Büro in Chicago gern zeigte. Der ganz große gewünschte politische Erfolg blieb für ihn aber aus.
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In »den Jahren zwischen Martin Luther King und der Wahl von Barack Obama« sei er die einflussreichste schwarze Persönlichkeit der USA gewesen, bilanzierte die »New York Times« anlässlich des Todes von Jesse Jackson. Dazu gehörten auch Auftritte wie dieser an der Seite von Donald Trump, dem Box-Promoter Don King und Muhammad Ali bei einem Kampf in Atlantic City 1988.
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Es war Barack Obama, der als erster afroamerikanischer US-Präsident schließlich verwirklichte, wovon Jackson stets geträumt hatte. Bei Obamas Wahlsieg 2008 stand er in Chicago inmitten der Menge – mit vom Weinen rot gewordenen Augen.
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Trotz des fehlenden Erfolgs als Politiker blieb Jackson über Jahrzehnte einflussreich. Auch konservative US-Präsidenten wie George Bush trafen sich mit ihm.
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Dessen Nachfolger Bill Clinton ohnehin, wie hier bei einer Rede in Kalifornien 1999.
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Als Vertreter der Bürgerrechtsbewegung war Jackson da schon in der ganzen Welt gewesen. Wie hier 1979 bei einem Besuch in Israel.
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Oder vier Jahre später, 1983, am Mariannenplatz an der Berliner Mauer. Es war ein weiter Weg für einen Mann, der am 8. Oktober 1941 in Greenville, South Carolina, zur Welt gekommen und unter widrigen Umständen groß geworden war.
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2025 wurde Jackson mit der Diagnose Progressive Supranukleäre Blickparese (PSP), einer schweren degenerativen und unheilbaren Nervenerkrankung, in eine Klinik eingeliefert. Bereits 2017 hatte er eine Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht.
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Im Gedächtnis bleiben wird er nach seinem Tod am 17. Februar 2026 aber vermutlich so: als Schlüsselfigur einer historischen Bewegung in den USA, wie hier 1968 in Memphis, Tennessee, nach der Ermordung von Martin Luther King.
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