Luftfahrt: Airbus übertrifft Ziel – Produktion bleibt aber unter Druck
Ein Flieger vom Typ A320: Airbus benötigt für die Produktion Triebwerke eines US-Zulieferers. Foto: dpa
Toulouse, München, Frankfurt. Mehr Gewinn, höhere Dividende, optimistischer Vorstand: Airbus
Der Umsatz stieg 2025 um sechs Prozent auf 73,4 Milliarden Euro, teilte das deutsch-französische Unternehmen am Donnerstag in Toulouse mit. Airbus profitiere von „starker Nachfrage im Zivil- und Verteidigungsbereich“, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury.
Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) legte um ein Drittel auf 7,13 Milliarden Euro zu. Die Dividende will Faury um 20 Cent auf 3,20 Euro je Aktie erhöhen. Trotz der positiven Ergebnisse steht Airbus 2026 vor erheblichen Herausforderungen.
Probleme mit Zulieferer Pratt & Whitney
Für das laufende Jahr hat sich Airbus vorgenommen, 870 (2025: 793) Verkehrsflugzeuge auszuliefern und das bereinigte Ebit auf 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Dabei bremse die „beträchtliche“ Knappheit an Triebwerken des US-Zulieferers Pratt & Whitney – an denen auch die Münchener MTU mitarbeitet – die Produktion, sagte Faury.
Er wählte ungewöhnlich harte Worte und sprach von einem „Versagen“ des Zulieferers: „Pratt & Whitney erfüllt die vertraglichen Verpflichtungen nicht“, sagte Faury. Airbus werde hart für seine Vertragsrechte kämpfen, die aus seiner Sicht aktuell nicht ausreichend berücksichtigt würden.
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