Seit sechs Spielen ohne Tor

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Said El Mala ist der Senkrechtstarter beim 1. FC Köln, musste zuletzt aber eine erste kleine Leistungsdelle nach dem fulminanten Start hinnehmen. Seit sechs Spielen wartet der 19-Jährige auf eine Torbeteiligung, zuvor waren es zehn in 16 Bundesliga-Einsätzen. Dass zuletzt die Effektivität nachließ, ist für Trainer Lukas Kwasniok aber kein Grund zur Sorge.
Die Scorerausbeute sei auch nach 22 Partien noch gut, betonte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr). „Wenn man sich das aber genauer anschaut, ist es für ihn in den vergangenen Spielen schwerer geworden. Unabhängig davon, ob er beginnt oder reinkommt.“ Als Grund dafür nannte Kwasniok vor allem die Analyse der Gegner: „Schauen wir mal nach Stuttgart: Said kommt rein – was machen die? Sie bringen Vagnoman. Das heißt: Der Gegner stellt sich viel mehr auf El Mala ein.“
Zuletzt traf der Flügelstürmer am 10. Januar beim 2:2 beim 1. FC Heidenheim, das erste Aufeinandertreffen mit dem Tabellenletzten. Alle anderen Teams treffen nun zum mindestens zweiten Mal auf Köln und El Mala. „Der nächste Step wird sein, seine Leistung unter erschwerten Bedingungen immer abzurufen. Und wir begleiten ihn dabei“, erklärte Kwasniok.
Ein weiteres Marktwert-Update – so wie im Dezember, als El Mala von 18 Millionen auf 40 Millionen aufgewertet wurde – dürfte es im anstehenden März-Update wohl nicht geben. Dennoch ist Kwasniok davon überzeugt, dass die Entwicklung in Köln noch nicht zu Ende ist (hier über die neuen Köln-Marktwerte mitdiskutieren). „Wir sind guter Dinge, dass wir da auch künftig nicht ganz so falsch liegen werden. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir ihn bei seiner Entwicklung begleiten können und er für uns ein ganz entscheidender Faktor sein kann.“




