Netflix-Star Billy Porter überlebte nur knapp lebensbedrohliche Infektion
von teleschau
06.03.2026, 09:52 Uhr
06. März 2026 um 09:52 Uhr
Wegen einer lebensbedrohlichen Infektion lag Billy Porter im vergangenen Jahr im Koma. Nun spricht der Netflix-Star erstmals offen darüber, wie ernst die Situation wirklich war.
Im Podcast „Outlaws“ schilderte der Schauspieler Billy Porter, bekannt aus der Netflix-Serie „Pose“, wie eine schwere Infektion im vergangenen Jahr sein Leben bedrohte und schließlich dazu führte, dass er ins künstliche Koma versetzt werden musste.
Bereits im Herbst 2025 fiel der 56-Jährige mehrere Wochen aus gesundheitlichen Gründen aus. Nun erklärt er den Grund dafür: Eine schwere Sepsis. Im Podcast erzählt Billy Porter, der sich nach sechs Jahren von seinem Ehemann getrennt hat: „Ich war drei Tage lang tot. Ich bin ein Wunder. Ich bin ein wandelndes Wunder.“
Billy Porter kämpft seit Frühjahr 2025 mit schweren gesundheitlichen Problemen
Bereits im Frühjahr 2025 begann Porters gesundheitlicher Leidensweg mit einer Harnwegsinfektion. Der Emmy-Preisträger kritisierte in diesem Zusammenhang das britische Gesundheitssystem scharf: „Die Medizin in Großbritannien ist Müll.“ Trotz vier Antibiotika-Behandlungen über drei Monate entwickelte sich eine Nierenentzündung mit Nierensteinen.
Nach seiner Rückkehr in die USA traten erneut starke Schmerzen auf, die ihn ins Krankenhaus führten. Dort stellte sich heraus, dass ein Nierenstein seine Harnröhre blockierte. Doch die Entfernung des Steins verlief nicht wie geplant und führte zu einer schweren Infektion. Diese verschlechterte seinen Zustand so sehr, dass er an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen werden musste.

Porters Überlebenskampf: Leben und Bein in Gefahr
Während Porter im künstlichen Koma lag, kam es zu weiteren Komplikationen. Eines seiner Beine wurde nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. „Sie mussten mich auf beiden Seiten des Beins aufschneiden und es vom Knie bis zur Hüfte zwei Tage lang offen lassen, um mein Bein zu retten“, erklärte er. Trotz der dramatischen Umstände zeigte sich Porter dankbar: „Das ist ein großes Geschenk.“
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