Skistar Lindsey Vonn trainiert nach mehreren OPs schon wieder
von spot on news
06.03.2026, 08:48 Uhr
06. März 2026 um 08:48 Uhr
Nur wenige Wochen nach ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen hat Lindsey Vonn ein Video veröffentlicht, das sie beim Reha-Training zeigt.
Nach ihrem Sturz bei der olympischen Abfahrt der Frauen in Cortina d’Ampezzo am 8. Februar, bei dem sie sich einen komplizierten Schienbeinbruch zuzog, ist Lindsey Vonn (41) zurück im Fitnessstudio. In einem Instagram-Post zeigt sie sich bei vorsichtigen Reha-Übungen und Oberkörper-Workouts. Das Video, unterlegt mit dem Song „It’s a Great Day to Be Alive“ von Travis Tritt, zeigt die Skifahrerin in einem roten Sportoutfit beim Training mit Gewichten und bei Rumpfübungen. Zudem ist zu sehen, wie sie aus einem Rollstuhl aufsteht, um ihr bandagiertes Bein leicht zu belasten.
Lindsey Vonn hat das Ziel „wieder gesund zu werden“
„Es sind definitiv schwere Zeiten, aber ich bin trotzdem dankbar… und arbeite weiterhin hart“, schrieb Lindsey Vonn zu dem Video. „Das einzige Ziel ist es, wieder gesund zu werden. Ein Tag nach dem anderen.“
Seit ihrem Unfall hält Vonn ihre Fans mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden. Ende Februar schrieb sie: „Heute war ein harter Tag.“ Während der körperliche Kampf direkt nach ihrem Unfall begonnen habe, sei der mentale Kampf erst später über sie hereingebrochen. „Es traf mich wie ein Schlag“, erklärte die Athletin. Trotz ihrer Erfahrung mit Rückschlägen in ihrer langen Karriere sei dieser Kampf „dunkel, hart und unerbittlich“. Jede Verletzung habe sie zwar stärker gemacht, doch die mentale Belastung bleibe eine Herausforderung.
Mehrere Operationen nach Sturz bei Olympischen Spielen
Die Ski-Ikone musste nach ihrem Sturz mehrfach operiert werden. Neben dem Schienbeinbruch erlitt sie auch einen Bruch des Wadenbeinkopfes. In einem emotionalen Instagram-Video schilderte Vonn die dramatischen Folgen ihres Unfalls. Sie entwickelte ein Kompartmentsyndrom, bei dem sich so viel Blut im verletzten Bereich ansammelt, dass es nicht mehr abfließen kann. Dies kann dazu führen, dass Muskeln, Nerven und Sehnen absterben.
„Ich hatte wirklich zu kämpfen, die Schmerzen waren unerträglich“, berichtete Vonn. Besonders dankbar sei sie einem Mediziner: Dr. Tom Hackett habe mit einer Fasziotomie – dem Aufschneiden beider Seiten ihres Beins – eine drohende Amputation in letzter Minute verhindert. „Er hat mich gerettet“, so Vonn.



