Bei der Kollision zweier Regionalzüge im Hauptbahnhof Bayreuth sind acht Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Das sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der schwerverletzte Mann wurde demnach ins Krankenhaus gebracht. Der Bahnhof wurde komplett gesperrt.
Geschätzt warteten kurz nach dem Unfall etwa 100 bis 150 Menschen auf eine Möglichkeit zur Weiterfahrt. Das Bahnunternehmen Agilis und die Deutsche Bahn ließen Ersatzbusse fahren. Es waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz: Bundes- und Landespolizei, medizinisches Personal, Feuerwehr und Technisches Hilfswerk.
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Nach ersten Informationen kollidierten zwei Agilis-Züge. Ein Zug hatte demnach Lokführer und 13 Fahrgäste an Bord und wollte in den Bahnhof einfahren. Der zweite war ohne Fahrgäste auf einer Rangierfahrt zum Betanken unterwegs. Die Polizei untersucht nun laut dem Sprecher, ob der Lokführer des rangierenden Zugs seinen einfahrenden Kollegen übersehen haben könnte.
Die Ermittlungen zur Unfallursache begannen an Ort und Stelle. Ein Agilis-Sprecher in Regensburg sagte: »Wir tragen zur Aufklärung bei, was wir können.« Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben etwa zehn Prozent des bayerischen Bahnregionalverkehrs. Die Züge fahren vor allem in der Oberpfalz und in Oberfranken.



