„Gesellschaftliche Zeitbombe“: Entsetzen über neue Islamismus-Studie
Religiöser Extremismus für fast jeden 2. jungen Muslim in Deutschland attraktiv
Laut „Motra-Monitor“ fühlt sich fast die Hälfte aller jungen Muslime in Deutschland zum Islamismus hingezogen
Berlin – Diese Studie hat es in sich. Laut aktuellem „Motra-Monitor“ ist fast jeder zweite Muslim (45,1 Prozent) in Deutschland unter 40 Jahren latent oder manifest islamismusaffin eingestellt. Das heißt: Sie fühlen sich zum Islamismus hingezogen, wollen Scharia statt Grundgesetz und haben antisemitische Vorurteile.
Die Forscher schreiben, dass „manifeste islamistische Einstellungen bei den unter 40-jährigen Muslimen mit 11,5 Prozent am stärksten verbreitet sind.“ Manifest heißt, dass die Radikalisierung zum Islamismus bereits offenkundig und ausgeprägt ist.
Dazu kommen laut den Studien-Machern 33,6 Prozent mit „latent islamismusaffinen Einstellungen“. Latent heißt, dass die Einstellung zum Islamismus vorhanden ist, aber die Radikalisierung noch nicht offen sichtbar ist. Beide Gruppen zusammen stellen damit fast die Hälfte (45,1 Prozent) aller U40-Muslime in Deutschland.
Ostermann: Politische Korrektheit ist unsere Schwäche
Wolfgang Kubicki (74) sieht in der Studie „eine gesellschaftliche Zeitbombe“. Der FDP-Vize meint: „Die Politik des naiven Wegsehens hat diese Entwicklung begünstigt. Die Naivität muss aufhören.“ Er fordert ein Kopftuchverbot im Staatsdienst sowie an Schulen für Kinder unter 14 Jahren.
Manuel Ostermann (35), Vizechef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) zu BILD: „Überall sehen wir Islamisten, die ihre verfassungsfeindliche Machtstruktur ausbreiten, selbstbewusster werden und den Rechtsstaat provozierend herausfordern.“ Die Extremisten würden „eine fatale politische Korrektheit, Ignoranz und Tabuisierung, also unsere Schwäche“ ausnutzen.
Innenminister: „Unser Grundgesetz kennt keine Scharia“
Laut dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) zeigt die Studie, „dass wir ein ernstes Problem mit Radikalisierung und gescheiterter Integration in bestimmten Milieus haben.“ Vorsitzende Charlotte Beermann macht gegenüber BILD auch auf den wachsenden Antisemitismus an den Universitäten aufmerksam. Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 komme es „immer wieder zu antiisraelischen Demonstrationen, antisemitischen Parolen und einer Relativierung islamistischer Gewalt“. Für Beermann ist klar: „Wer in Deutschland lebt oder studiert, muss die Grundwerte unseres Landes kennen und respektieren.“
Israel-Hasser besetzten im April 2025 die Humboldt-Universität in Berlin
Sachsens Innenminister Armin Schuster (64, CDU) zu BILD: „Wir müssen damit rechnen, dass es im Gewand von Religion und Multikulti zunehmend gezielte Provokationen gegen Recht und Gesetz geben wird, denen unsere Sicherheitsbehörden schon im Keim offensiv und robust begegnen müssen. Unser Grundgesetz und unser Strafrecht kennen keine Scharia.“
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