Die Verleihung der Oscars steht kurz bevor – und die Schauspielerin Jessie Buckley (36) gilt als klare Favoritin in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. Für ihre Rolle in Chloé Zhaos Film „Hamnet“ hat die 36-Jährige bereits eine beeindruckende Serie an Auszeichnungen eingeheimst: Sie gewann bei den Critics Choice Awards, den SAG Actor Awards, den BAFTAs und den Golden Globes. Parallel zur Award-Season ist jetzt ihr neuer Film „The Bride!“ in den Kinos gestartet – ihre zweite Zusammenarbeit mit Regisseurin Maggie Gyllenhaal (48) nach „The Lost Daughter“ aus dem Jahr 2021. Die irische Darstellerin muss dabei nicht nur zwischen Preisverleihungen und Presseauftritten jonglieren, sondern auch ihre Rolle als frischgebackene Mutter meistern.
In einem Interview mit dem Vogue-Podcast The Run-Through sprach Jessie über die Zusammenarbeit mit Maggie und lobte deren Arbeitsweise: „Maggie hat eine echte Vision, und es steckt so viel Absicht dahinter, was sie mit ihren Geschichten zu sagen versucht und warum sie überhaupt eine Geschichte erzählt“, erklärte sie. Die Regisseurin fordere von ihren Darstellern und sich selbst, die Frage zu stellen, die einen herausfordere. Gleichzeitig beschrieb die Schauspielerin, wie sie zwischen dem Windelwechseln bei ihrer Tochter und dem Anziehen für rote Teppiche hin- und herwechsle – eine echte Herausforderung während ihrer überlappenden Pressetouren.
Jessie brachte im vergangenen Jahr ihre erste Tochter zur Welt und durchlebt seitdem eine intensive Phase zwischen Muttersein und Karriere-Höhenflug. Dabei hat sie Unterstützung von ihrer Stylistin Danielle Goldberg gefunden, die ihr geholfen hat, sich in ihrem veränderten Körper wohlzufühlen. „Direkt am Anfang sagte sie: ‚Ich will einfach dich sehen.‘ Und ich fühlte, wie ich zum ersten Mal durchatmen konnte“, verriet Jessie im Gespräch. Die Stylistin habe ihr das Selbstvertrauen gegeben, sich auf den roten Teppichen während der Award-Season zeigen zu können, während sie gleichzeitig ihre neue Rolle als Mutter navigierte.
Ist Jessie Buckley die verdiente Oscar-Favoritin als „Beste Hauptdarstellerin“?



