Bundesliga: El Mala rettet Kwasniok ins nächste Job-Endspiel – Köln-Star kontert HSV-Traumtor

Bundesliga: El Mala rettet Kwasniok ins nächste Job-Endspiel – Köln-Star kontert HSV-Traumtor

TTS-Player überspringen

Artikel weiterlesen

Entscheidung vertagt! Bei einer deutlichen Niederlage in Hamburg hätte Köln-Coach Lukas Kwasniok (44) seinen Hut nehmen müssen. Doch er hat – zumindest in Teilen – geliefert. Und nun steigt nach dem 1:1 beim HSV kommenden Samstag im Rhein-Derby gegen Gladbach das nächste Job-Finale. Hamburg hat im Abstiegskampf einen Konkurrenten auf Distanz gehalten.

Köln-Coach Lukas Kwasniok

Seit dem 1. Juli 2025 Trainer beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok (44)

El Mala rettet Köln-Remis in Hamburg

Der Volkspark ist übrigens ein gutes Plaster für Kwasniok. Der Trainer verlor dort noch nie (2 Siege, 3 Remis). Egal, ob nun in der Bundesliga oder vergangene Saison in Liga 2. HSV gegen Köln ist für Live-Sender Sky stets ein Top-Spiel. Doch lange mussten die 57.000 Zuschauer im erneut ausverkauften Volksparkstadion ausharren, bis die Partie der Aufsteiger dieses Prädikat verdient hatte. Hamburgs Zauberfuß Vieira (39.) wurde von Mikelbrencis langgeschickt. Der Portugiese lupfte meisterhaft aus 14 Metern die Kugel ins linke Kölner Ecke. Marke Traum-Tor im Top-Spiel. Die schnelle Antwort der Gäste kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach der 5. Ecke des Spiels glich FC-Jungstar El Mala (45.) per Kopf aus. Mikelbrencis ließ den Kölner entwischen. Ausgerechnet das nach Standards schwächste Team der Liga trifft auf diese Weise.

Nach der Pause plätscherte die Partie vor sich hin. Die Mannschaften neutralisierten sich weitgehend. Nur der eingewechselte Gäste-Stürmer Maina (54.) schoss mal aufs Hamburger Tor. Weitere Torchancen Fehlanzeige im 50. Pflichtspiel von Merlin Polzin (35) als Chef-Coach des HSV.

Hamburgs Linksverteidiger Miro Muheim (27) findet klare Worte für den teilweise mauen HSV-Auftritt gegen die Rheinländer: „Wir können nach diesem Spiel ganz gut mit einem Punkt leben. Das war heute sicherlich nicht unsere beste Leistung. Mit und gegen den Ball war es einfach etwas zu wenig.“ Der Schweizer Nationalspieler weiter: „Wir waren einfach nicht bissig genug in den Zweikämpfen, sind nicht in die Pressing-Situationen gekommen. Ich hatte das Gefühl, dass die Kölner mit Ball mit uns ein wenig gespielt haben. Und wir, waren mit Ball nicht genügend aktiv, waren sehr, sehr statisch. Dann kommt eben so ein Spiel dabei heraus. Wenn wir unseren Fußball auf den Platz gebracht hätten, hätte es Köln auch schwer gehabt. Wir müssen uns das unbedingt anschauen, und es nächste Woche viel, viel besser machen.“ Kommenden Sonnabend geht es zu Borussia Dortmund (18.30 Uhr, Sky).

Weiterlesen

Weitere Nachrichten

Thüringen: Neonazis musizierten unter Polizeiaufsicht

Thüringen: Neonazis musizierten unter Polizeiaufsicht

Bei Auftritten einer Band aus der rechtsextremen Szene in Südthüringen sind am Freitag- und Samstagabend laut Sicherheitskreisen und Polizei strenge Auflagen durchgesetzt worden. Die Konzertbesucher seien bei der Anreise am Freitag intensiv kontrolliert worden. Etwas...

mehr lesen
Kevin Kühnert: Comeback mit Schrotgewehr

Kevin Kühnert: Comeback mit Schrotgewehr

Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login SPIEGEL plus Nur...

mehr lesen
Bayerische Staatsoper fast immer voll ausverkauft

Bayerische Staatsoper fast immer voll ausverkauft

Krise? Welche Krise? Zumindest in der Bayerischen Staatsoper ist die Bühne beliebt wie nie. Das Münchner Traditionshaus freut sich über nahezu ausverkaufte Ränge in der laufenden Saison. »In der Sparte Oper liegt sie derzeit bei 99 Prozent, beim Bayerischen...

mehr lesen