Überzeugte in Nizza bisher

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Spielt der derzeit von Eintracht Frankfurt an den OGC Nizza ausgeliehene Stürmer Elye Wahi bei der WM-Gruppenphase gegen die DFB-Elf? Laut der französischen Sportzeitung „L’Équipe“ ist es gut möglich, dass der 23-Jährige in den kommenden Wochen den Verbandswechsel vom französischen zur Elfenbeinküste forciert. Einen biometrischen ivorischen Pass hat der der in Frankreich (Courcouronnes) geborene Wahi demnach in dieser Woche schon einmal beantragt. Das bestätigte demnach das ivorische Konsulat in Pars.
Wahis Eltern kommen aus dem westafrikanischen Land, der Torjäger repräsentierte bisher jedoch stets Frankreich und lief von der U16 bis zur U23 für die Jugendnationalteams auf. Mit derzeit 12 Millionen Euro Marktwert wäre er der geteilt zweitwertvollste mögliche Mittelstürmer für Les éléphants. Höher taxiert ist nur Emmanuel Latte Lath (27) von Atlanta United mit 15 Mio. Euro. Salzburg-Talent Karim Konaté (21) steht ebenfalls bei 12 Mio. Euro (zur Marktwert-Übersicht). Der auch auf den Außen einsetzbare Evann Guessand (24, Crystal Palace) lief zuletzt auf der Neun im Team von Emerse Faé auf.
Wahi hat nach einem enttäuschenden Jahr bei der Eintracht in Nizza zuletzt den Spaß am Fußball wiedergefunden. Anfang Januar war er für 1,5 Mio. Euro Leihgebühr und dem Vernehmen nach ohne Kaufoption an die Côte d’Azur gewechselt. Ein möglicher WM-Einsatz könnte sich demnach auch durch positiv auf die Frankfurter Chancen auf eine höhere Ablöse im Sommer auswirken und wäre daher aus Sicht des Bundesligisten sicher nicht ungern gesehen. Mit 26 Mio. Euro bei seinem Transfer von Olympique Marseille im Januar 2025 ist Wahi der bisher teuerste SGE-Zugang der Klubgeschichte mit Ausnahme Hugo Ekitikés. Dessen 31,5 Mio. Euro wurde durch die Weiterverkaufsbeteiligung beim Wechsel zum FC Liverpool im Sommer 2025 in die Höhe getrieben.
In seit seinem Leihwechsel acht Spielen steuerte Wahi drei Tore und eine Vorlage für Nizza bei. In Frankfurt kam er in 25 Partien nur auf einen Treffer und drei Assists. Seine Spielzeit ist mit 510 Minuten zudem schon beinahe so hoch bemessen wie bei den Adlern (614). Seit Mitte Februar wird er allerdings durch eine Knöchelverletzung außer Gefecht gesetzt.



