Fotografen erwischten sie nach Besuch bei Marius: Wie krank ist Mette-Marit?
Medien spekulieren über Behandlung
„Se og Hør“ fotografierte Mette-Marit am Sonntagnachmittag auf dem Beifahrersitz und titelt: „Sorgt für Aufsehen“
Oslo (Norwegen) – Ihr Anblick lässt erkennen, dass die vergangenen Wochen nicht spurlos an ihr vorübergegangen sind. Traumatische Tage für eine Kronprinzessin im Auge des Orkans! Ende Januar nahm Mette-Marit ihren letzten öffentlichen Termin wahr, am 12. Februar wurde sie zuletzt bei einem privaten Termin vom BILD-Fotografen gesichtet: Damals besuchte Norwegens Kronprinzessin ihren Sohn Marius Borg Høiby (29) im Osloer Gefängnis.
Jetzt, knapp vier Wochen später tauchte sie wieder auf: Am Sonntagnachmittag besuchten Mette-Marit und ihr Ehemann Kronprinz Haakon (52) erneut den in U-Haft sitzenden Marius. Das Ehepaar fuhr mit Polizeieskorte vor. Das norwegische Nachrichtenportal „Se og Hør“ fotografierte das Kronprinzenpaar, als es nachmittags gegen 16.30 Uhr das Gefängnis verließ.
Was Beobachtern auffiel: Mette-Marit wirkt verändert. Ihr Gesicht – runder, weicher als noch vor wenigen Wochen. In norwegischen Medien wird spekuliert, die Veränderung könne auf eine medikamentöse Behandlung zurückgehen. Hintergrund: Mette-Marit leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenfibrose, einer unheilbaren Erkrankung, die regelmäßig behandelt werden muss.
Auch am 12. Februar besuchte Mette ihren Sohn in Haft. Wirkte da noch zuversichtlicher
Lungen-Experte über Mette-Marits Krankheit
BILD sprach dazu mit dem Lungen-Experten Prof. Dr. Torsten Bauer (62), Chefarzt der Pneumologie, Helios Klinikum Emil von Behring. Der Experte zu den Behandlungsmöglichkeiten: „Ein wichtiges Mittel ist Kortison, das zur Behandlung der chronischen Entzündung in der Lunge eingesetzt wird. Eine mögliche Nebenwirkung dieser Therapie ist eine Veränderung des Gesichtsbildes. Die Erkrankung verläuft häufig in Schüben.“ Verschlechterungen des Gesundheitszustands hängen zudem oft mit Infekten zusammen. Er weiter: „Weniger ausschlaggebend sind in der Regel äußere Umstände, die gerade öffentlich diskutiert werden.“
Prof. Dr. Torsten Bauer ist Chefarzt Pneumologie bei der Helios Klinikum Emil von Behring in Berlin
Norwegens Palast äußert sich nicht zum Besuch
Der Palast schweigt, die Bilder müssen für sich sprechen. Rund eine Stunde verbrachte das Kronprinzenpaar bei Marius in der Haftanstalt. Mette-Marit wirkte beim Verlassen sichtlich mitgenommen. Doch was wir bei all dem Versteckspiel nicht vergessen sollten, für Mette-Marit zählt aktuell vor allem ihr Sohn und ihre Gesundheit, und offenbar nicht ihr Palast-Kalender.
Marius Borg Høiby sieht sich schweren Anschuldigungen ausgesetzt und muss sich derzeit u.a. wegen vierfacher Vergewaltigung vor Gericht verantworten
Am Donnerstag endet der Prozess gegen ihren Sohn mit den Schlussplädoyers der Anwälte und der Staatsanwaltschaft. Gegen ihn wurde eine sehr umfangreiche Anklageschrift mit 40 Anklagepunkten erhoben. Die schwersten Vorwürfe bestreitet er, weniger heftige Straftaten gibt er zum Teil zu. Es ist noch nicht bekannt, wann das finale Urteil verkündet wird.
Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!



