Iran-Krieg: „Törichter Fehler“ – Trump verschärft seine Kritik an der Nato
US-Präsident Trump beim Besuch seines irischen Amtskollegen Martin im Weißen Haus: Ein neuer Konflikt mit der Nato hat sich hochgeschaukelt. Foto: IMAGO/ABACAPRESS
Berlin. Donald Trump hat seine Kritik an der Nato verschärft und den Nutzen des Bündnisses für die USA in Zweifel gezogen. „Ich frage mich, ob die Nato jemals für uns da wäre“, sagte Trump bei einem Treffen mit dem irischen Premierminister Micheál Martin im Weißen Haus. Er sei von den Alliierten enttäuscht. Er glaube, sie begingen einen „törichten Fehler“.
Der US-Präsident reagierte auf die Weigerung mehrerer Nato-Länder, sich an einer Marinemission in der Straße von Hormus zu beteiligen. Trump sprach von einem „großen Test“ für das Bündnis.
Es liege im europäischen Interesse, dass die USA mit ihrer Militärkampagne gegen das Mullah-Regime im Iran erfolgreich seien, argumentierte Trump. „Wenn sie sagen, der Iran ist eine Bedrohung, aber wir werden nicht helfen, dann halte ich das für sehr töricht.“ Insgesamt sei dies „eine sehr schlechte Sache für die Nato“.
Obwohl Irland kein Nato-Mitglied ist, bemühte sich Martin, die Situation zu deeskalieren. Die transatlantischen Beziehungen seien „sehr, sehr wichtig“, sagte er. Trotz der Differenzen gebe es die Möglichkeit, „wieder zu einer gemeinsamen Basis zu kommen“.
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