Konsumgüter: Kosmetikindustrie warnt vor Verlust ihrer Wettbewerbsfähigkeit
Beiersdorf-Labor: Strenge Regeln bremsen nach Ansicht von Beauty-Konzernen die Forschungsarbeit. Foto: PR
Brüssel. Droht der europäischen Beauty- und Kosmetikbranche durch neue EU-Regeln ein Verlust ihrer internationalen Stärke? Das fürchten die Vorstandschefs großer Konzerne wie L’Oréal und Beiersdorf
„Wir wollen vermeiden, dass unsere Branche ein ähnliches Schicksal ereilt wie die Autoindustrie und dass andere Regionen an uns vorbeiziehen“, sagte L’Oréal-Chef Nicolas Hieronimus dem Handelsblatt. „Unsere Unternehmen werden anders als Verteidigung oder Chipherstellung nicht als strategische Industrie wahrgenommen.“
Im Vergleich zu anderen europäischen Branchen wie der Autoindustrie oder dem Energiesektor stehe die Beauty- und Kosmetikindustrie politisch oft nicht im Fokus. Dabei trägt sie nach Angaben der Konzernchefs jährlich 180 Milliarden Euro zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei und schafft rund 3,5 Millionen Arbeitsplätze. Mehr als zwei Milliarden Euro pro Jahr flössen zudem in Forschung und Entwicklung, heißt es von der Interessenvertretung „The Value of Beauty“.
Unsere Partner
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Produktvergleich – schnell zum besten Produkt



