+++ Iran-Krieg +++: Trump droht Iran wegen Straße von Hormus mit Attacken auf Kraftwerke – und setzt Frist

+++ Iran-Krieg +++: Trump droht Iran wegen Straße von Hormus mit Attacken auf Kraftwerke – und setzt Frist

Iran-Krieg: Iran droht mit vollständiger Schließung der Straße von Hormus

Live-BlogIsrael: Kämpfe gegen Iran und Hisbollah dürften noch Wochen dauern +++ Pistorius – Hilfe in Straßen von Hormus erst nach dem Krieg +++ Der Newsblog. 22.03.2026 – 20:54 Uhr aktualisiert
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Ein Frachtschiff auf dem Weg zur Straße von Hormus: Die Meerenge ist ein wichtiger Handelsweg. Foto: AP

22.03.2026 – 19:54 Uhr Jana Brüntjen

Schah-Sohn Pahlavi fordert von Trump Umdenken bei Hormus‑Ultimatum

Der Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran ein Umdenken gefordert. Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormus überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen, forderte Pahlavi auf der Plattform X. „Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben“, erklärte Pahlavi, den monarchistische Gruppen als politischen Anführer der Opposition betrachten.

Pahlavi appellierte an Trump, zwar weiterhin gezielt die Strukturen der islamischen Herrschaft anzugreifen – nicht aber jene zivile Infrastruktur, die dem iranischen Volk gehöre und für den Wiederaufbau eines freien Irans unverzichtbar sei.

22.03.2026 – 19:20 Uhr Jana Brüntjen

Israel: Kämpfe gegen Iran und Hisbollah dürften noch Wochen dauern

Das israelische Militär rechnet damit, dass die Kämpfe gegen den Iran und die Hisbollah-Miliz noch Wochen andauern werden. Zu den schweren Treffern iranischer Raketen erklärte ein Militärsprecher, Israel habe zwar mehr als 90 Prozent der anfliegenden Raketen abgefangen, die Luftverteidigung biete jedoch keinen hundertprozentigen Schutz.


22.03.2026 – 16:01 Uhr Jana Brüntjen

Iran droht mit vollständiger Schließung der Hormus-Meerenge

Der Iran droht nach einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen. Die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge werde dann vollständig gesperrt und erst wieder geöffnet, wenn die zerstörten Kraftwerke wieder aufgebaut seien, teilten die iranischen Revolutionsgarden über den Staatssender Irib mit.

22.03.2026 – 16:47 Uhr Carlotta Moreno Lara

Palästinenser: Vier Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben vier Menschen getötet worden. Ein Angriff habe einem Polizeifahrzeug im Lager Nuseirat gegolten, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Dabei seien drei Personen getötet und zehn weitere verletzt worden. Aus dem Umfeld von Sanitätern und der Polizei hieß es, die drei Getöteten seien Mitglieder der von der Hamas geführten Polizei gewesen. Bei einem zweiten Angriff im Norden das Gazastreifens sei eine weitere Person getötet worden. Dabei habe es sich um einen Anführer einer der bewaffneten Gruppen der Fatah gehandelt.

22.03.2026 – 15:53 Uhr Lydia Wolter

22.03.2026 – 14:30 Uhr Jana Brüntjen

Israel greift wichtige Brücke im Süden des Libanons an

Die israelische Armee hat nach libanesischen Angaben eine wichtige Brücke angegriffen, die den Südlibanon mit dem restlichen Teil des Landes verbindet. Die Brücke al-Kasmijeh sei beschossen worden, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Die israelische Armee teilte kurz zuvor mit, es habe eine Angriffswelle gegen Hisbollah-Infrastruktur im Süden des Libanons begonnen. Es gab zunächst keine Informationen über Verletzte. 

22.03.2026 – 13:07 Uhr Carlotta Moreno Lara

Netanjahu ruft andere Länder zur Beteiligung am Krieg auf

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat andere Länder zum Beitritt zum Krieg gegen den Iran aufgerufen. „Israel und die Vereinigten Staaten arbeiten für die gesamte Welt zusammen“, sagte Netanjahu in der südisraelischen Stadt Arad, die von einer iranischen Rakete getroffen wurde, zu Journalistinnen und Journalisten. „Es ist an der Zeit, dass sich die Staats- und Regierungschefs der restlichen Länder uns anschließen“. Einige „bewegen sich langsam in diese Richtung“, ergänzte er. Es müssten aber noch mehr werden.

Benjamin Netanjahu: „Es ist an der Zeit, dass sich die Staats- und Regierungschefs der restlichen Länder uns anschließen“. AFP

22.03.2026 – 10:58 Uhr Carlotta Moreno Lara

Israel bestätigt direkte Einschläge in Arad und Dimona

Bei den iranischen Raketenangriffen auf Israels Süden ist es nach Militärangaben zu direkten Einschlägen in den Wüstenstädten Arad und Dimona gekommen. Der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani bestätigte dies im Gespräch mit Journalisten. Die Zerstörungen seien „katastrophal“, mehr als hundert Menschen seien verletzt worden, davon Dutzende schwer. 

Arad

22.03.2026 – 10:39 Uhr Carlotta Moreno Lara

Britischer Minister: „Wir schützen unsere Interessen in der Region“

Die britische Regierung hat sich bedeckt zum Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an den Iran gehalten. Trump spreche für sich selbst und könne seine Aussagen selbst verteidigen, sagte der britische Wohnungsbauminister Steve Reed dem Sender Sky News auf die Frage nach der britischen Haltung. „Wir werden uns nicht in den Krieg hineinziehen lassen, aber wir werden unsere eigenen Interessen in der Region schützen.“ Großbritannien werde mit seinen Verbündeten zusammenarbeiten, um die Lage zu deeskalieren.

22.03.2026 – 10:31 Uhr Carlotta Moreno Lara

Israel: Zerstörungen in libanesischen Grenzdörfern werden beschleunigt

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weisen das Militär an, die Zerstörung von Häusern in libanesischen Grenzdörfern zu beschleunigen. Damit sollen Bedrohungen für israelische Gemeinden beendet werden, teilt Katz mit. Zudem solle die Armee umgehend alle Brücken über den libanesischen Fluss Litani zerstören. Diese würden für „terroristische Aktivitäten“ genutzt.

22.03.2026 – 10:31 Uhr Carlotta Moreno Lara

Pistorius: Hilfe in Straßen von Hormus erst nach dem Krieg


In der Debatte um die Sicherung der Straße von Hormus hat Verteidigungsminister Boris Pistorius bekräftigt, dass Deutschland sich erst nach einem Waffenstillstand beteiligen würde. Man sei bereit zu helfen, ob bei der Minenräumung „oder was auch immer“, „aber eben erst nach Beendigung der Kampfhandlungen“, sagte er bei einem Besuch in Japan. „Alles andere macht überhaupt keinen Sinn.“ Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen.

Boris Pistorius: Deutschland wolle sich nicht in den Krieg hineinziehen lassen. AFP

22.03.2026 – 08:49 Uhr Andreas Dörnfelder

Neue iranische Raketenangriffe auf Israel

Der Iran hat seine massiven Raketenangriffe auf israelische Ziele fortgesetzt. Im Großraum Tel Aviv heulten erneut die Warnsirenen, Menschen eilten in Schutzräume. Ein Einwohner Tel Avivs berichtete, es seien in der Mittelmeermetropole Explosionsgeräusche zu hören. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, es gebe zunächst keine Informationen zu Verletzten. 

Das iranische Militär teilte derweil mit, es habe den internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv mit Drohnen angegriffen. Dafür gab es von der israelischen Armee keine Bestätigung. 

In Israel wurden am Samstagabend mehr als 100 Menschen bei iranischen Raketenangriffen auf die beiden südlichen Wüstenstädte Dimona und Arad verletzt, elf davon schwer. Es kam zu schweren Zerstörungen. Iranische Staatsmedien berichteten, die Angriffe hätten einer israelischen Atomforschungsanlage gedient, die etwa zehn Kilometer von Dimona und 30 Kilometer von Arad entfernt liegt. Auch am Morgen gab es im Süden Israels erneut Raketenalarm nach Angriffen aus dem Iran.

22.03.2026 – 00:36 Uhr Sarah Sendner

Israel untersucht Versagen der Luftabwehr nach iranischem Angriff

Die israelische Armee untersucht das Versagen ihrer Luftabwehr bei einem iranischen Raketenangriff. Bei der Attacke auf den Süden des Landes wurden Dutzende Menschen verletzt, darunter auch Kinder. Ein Armeesprecher erklärt, das System sei zwar aktiv gewesen, habe die Geschosse jedoch nicht abfangen können. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten „militärische Einrichtungen“ ins Visier genommen.

22.03.2026 – 07:09 Uhr Andreas Dörnfelder

Einer von zwei im Iran inhaftierten Japanern frei

Einer von zwei im Iran inhaftierten Japanern ist wieder freigelassen worden. Die seit Juni in der Islamischen Republik festgehaltene Person sei ohne gesundheitliche Probleme über Aserbaidschan nach Japan zurückgekehrt, gab der japanische Außenminister Toshimitsu Motegi bekannt. 

Man setze sich für die baldige Freilassung der anderen Person ein, sagte er laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Dabei soll es sich um einen im Juni im Rahmen der Massenproteste im Iran festgenommen Journalisten handeln

22.03.2026 – 01:19 Uhr Sarah Sendner

Merz telefoniert mit Trump

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich mehr als drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs und nach der Absage einer Beteiligung an Militäraktionen mit US-Präsident Donald Trump ausgetauscht. „Ich habe heute Nachmittag mit US-Präsident Donald Trump die Situation in Iran, Israel und in der Ukraine besprochen. Wir haben verabredet, weiter in engem Kontakt zu bleiben. Unser Austausch wird bald fortgesetzt“, schrieb der Kanzler auf der Plattform X. Weitere Einzelheiten teilte die Bundesregierung nicht mit.

22.03.2026 – 01:07 Uhr Sarah Sendner

Israel: Militär greift nach eigenen Angaben Ziele in Teheran an

Das israelische Militär greift nach eigenen Angaben Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

22.03.2026 – 01:07 Uhr Sarah Sendner

Unbekanntes Geschoss trifft Schiff vor den Emiraten

Ein unbekanntes Geschoss trifft nach Angaben der britischen Seefahrtsbehörde UKMTO ein Schiff vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Der Vorfall ereigne sich 15 Seemeilen (rund 28 Kilometer) nördlich des Emirats Schardscha, teilt die Behörde mit. Die gesamte Besatzung sei unversehrt.

22.03.2026 – 00:11 Uhr Sarah Sendner

Trump droht Iran wegen Straße von Hormus mit Attacken auf Kraftwerke

US-Präsident Donald Trump hat mit Angriffen auf Irans Kraftwerke gedroht, sollte die Führung in Teheran die Straße von Hormus nicht binnen 48 Stunden wieder öffnen. Das Ultimatum stellte Trump am Samstagabend in einem Post auf der Online-Plattform Truth Social.

21.03.2026 – 20:57 Uhr Sarah Sendner

Saudi-Arabien weist iranischen Militärattaché und Diplomaten aus

Saudi-Arabien weist den iranischen Militärattaché und vier weitere Botschaftsangehörige aus. Sie seien zu unerwünschten Personen erklärt worden und müssten das Land innerhalb von 24 Stunden verlassen, teilt das Außenministerium in Riad mit. Zur Begründung verweist das Ministerium auf anhaltende iranische Angriffe auf saudiarabisches Staatsgebiet.

21.03.2026 – 20:56 Uhr Sarah Sendner

Iran-Krieg: EU-Länder sollen Füllziel für Gasspeicher senken

Wegen der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Energiepreise hat die Europäische Kommission Deutschland und die anderen EU-Staaten zur Senkung des Füllziels für ihre Gasspeicher aufgefordert. Der Schritt könne dazu beitragen, die Gasnachfrage in Zeiten angespannter Versorgung zu senken und den Druck auf die Preise zu mindern, schrieb der zuständige EU-Kommissar Dan Jørgensen in einem Brief an die Mitgliedstaaten. In Erwägung gezogen werden sollte eine Senkung des Füllziels von normalerweise 90 auf 80 Prozent.

21.03.2026 – 18:05 Uhr Anna Lena Stahl

Großbritannien lehnt von Stützpunkten auf Zypern ausgehende Angriffe ab

Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von seinen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden sollten. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von grundlegender Bedeutung sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.

21.03.2026 – 18:04 Uhr Anna Lena Stahl

Iran: Haben Luftwaffenstützpunkte in Emiraten und Kuwait angegriffen

Iranische staatliche Medien berichten, die Marine der Revolutionsgarden habe Raketen und Drohnen auf die Luftwaffenstützpunkte Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ali al-Salem in Kuwait abgefeuert. Beide Stützpunkte seien für Angriffe auf iranische Inseln im Persischen Golf benutzt worden.

21.03.2026 – 16:54 Uhr Anna Lena Stahl

Iranische Medien: Ein Kind offenbar bei Angriffen im Südwesten getötet

Bei israelischen oder amerikanischen Angriffen im Südwesten des Irans ist iranischen Nachrichtenagenturen zufolge mindestens ein Kind ums Leben gekommen. Das Opfer sei in der Freizeitanlage Ritadsch in Ahwas in der Provinz Chusestan getötet worden, hieß es. Zudem sei ein Krankenhaus in der Provinz beschädigt worden.

21.03.2026 – 16:43 Uhr Anna Lena Stahl

Israel bestreitet Luftangriff auf iranische Atomanlage

Das israelische Militär hat bestritten, hinter einem Luftangriff auf die iranische Atomanlage Natans zu stecken. Man sei sich keiner israelischen Angriffe in der Region bewusst, teilte das Militär am Samstag mit. Zuvor hatte die amtliche iranische Nachrichtenagentur Misan berichtet, dass es einen Luftangriff auf Natans gegeben habe. Es sei nach dem Angriff am Samstag keine radioaktive Strahlung ausgetreten.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA teilte in den sozialen Medien mit, dass Teheran sie über den Angriff informiert habe. Es gebe keine Berichte, dass die Strahlung in der Umgebung der Anlage zugenommen habe.

21.03.2026 – 15:51 Uhr Jeanne Vesper

Iran: Bedingung für Kriegsende ist sofortiges Ende der Angriffe

Der Iran fordert ein sofortiges Ende der „Aggression der USA und Israels“, um den Krieg in der Region zu beenden. Das teilt die iranische Botschaft in Indien mit. Zuvor hatte Irans Präsident Massud Peseschkian mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi telefoniert. Dabei habe Peseschkian zu Modi gesagt, es müsse Garantien geben, um eine Wiederholung solcher Aggressionen in Zukunft zu verhindern, so die Botschaft. Peseschkian habe die großen Schwellenländer der BRICS-Gruppe aufgefordert, eine unabhängige Rolle bei der Beendigung der Aggression gegen den Iran zu spielen.

HB

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