Longoria und Olympique Marseille trennen sich – Verlorener Machtkampf mit Benatia

Longoria und Olympique Marseille trennen sich – Verlorener Machtkampf mit Benatia

Nach fünfeinhalb Jahren  

Longoria und Olympique Marseille trennen sich – Verlorener Machtkampf mit Benatia

©IMAGO

Nachdem Pablo Longoria als Präsident von Olympique Marseille vor gut einem Monat die Entscheidungsgewalt über Transfers und den Trainer abgeben musste, trennen sich die Wege zwischen dem Spanier und dem französischen Top-Klub. OM teilte am Montag mit, dass Einigung zwischen dem Vereinsbesitzer Frank McCourt und dem 39-Jährigen über eine Beendigung der Zusammenarbeit erzielt wurde.

Der Klub „möchte das Engagement, die Leidenschaft und die Arbeit würdigen, die Pablo Longoria in den letzten sechs Jahren im Dienste des Vereins geleistet hat. Er wünscht ihm von ganzem Herzen viel Erfolg für seine weitere Karriere“. Longoria war im August 2020 zunächst als Sportdirektor nach Marseille gewechselt, das Amt hatte er zuvor auch beim FC Valencia ausgeführt. Nur ein halbes Jahr später stieg er ins Präsidium des Vereins auf.

Zu Beginn des Jahres hatte es jedoch Spannungen zwischen Longoria und dem Anfang 2025 angestellten Sportdirektoren und Ex-Bayern-Profi Medhi Benatia gegeben. Der 38-jährige Marokkaner hatte daraufhin im Februar sogar seinen Rücktritt erklärt, bis sich US-Investor McCourt einschaltete. Benatia überdachte seine Entscheidung und sagte zu, mindestens bis Sommer zu bleiben. Longoria wurde gleichzeitig in sportlichen Fragen entmachtet. Seine Rolle sollte sich „in Richtung seiner institutionellen Aufgaben entwickeln, um die Vertretung von Olympique Marseille in den französischen und insbesondere europäischen Gremien aufrechtzuerhalten“. Schon zu diesem Zeitpunkt war über einen Abschied Longorias spekuliert worden.

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