Versicherung: Wefox braucht Notfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro
Wefox-Chef Joachim Müller: Im November stellte er ein positives operatives Ergebnis im Jahr 2025 in Aussicht. Foto: Insurance Summit/Foto Vogt
Frankfurt, München. Das angeschlagene Versicherungs-Start-up Wefox benötigt erneut frisches Geld. Das Unternehmen führe derzeit gemeinsam mit den Bestandsinvestoren Chrysalis Investments und Target Global eine Notfallfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro durch, heißt es in einem Brief an die Anteilseigner, der dem Handelsblatt zusammen mit den Eckdaten der Transaktion vorliegt. Wefox benötige das Geld aus dem Wandelkreditvertrag, um die Fortführung des Unternehmens sicherzustellen.
Innerhalb der Gruppe sei ein temporärer Finanzierungsbedarf entstanden, sagte ein Wefox-Sprecher auf Nachfrage. Die Finanzierung diene ausschließlich der Überbrückung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs auf der Holding-Ebene und stehe im direkten Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Geschäftsportfolios, sagte der Sprecher weiter.
Bis Ende März können die Investoren laut den Unterlagen entscheiden, ob sie bei der Finanzierungsrunde mitmachen. Im Gegenzug sollen sie umfangreiche Vorrechte eingeräumt bekommen, etwa eine dreifache Liquiditätspräferenz. Diese Klauseln bevorzugen Investoren üblicherweise bei einem Verkauf des Unternehmens.
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