Iran-Krieg: Der Iran will für die Straße von Hormus neue Bedingungen
Ein Frachtschiff in der Nähe der Straße von Hormus: Der Iran fordert neue Zugeständnisse. Foto: REUTERS
Istanbul. Die Märkte hat US-Präsident Donald Trump nicht beruhigt, als er das Ultimatum an den Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, bis zum 6. April verlängert hat: Der Preis für Öl der Sorte Brent stieg am Freitag wieder auf mehr als 100 US-Dollar pro Barrel.
Da der Iran Trumps 15 Punkte umfassenden Forderungskatalog komplett abgelehnt und stattdessen eigene Bedingungen an die USA gestellt hat, ist eine Friedenslösung weiterhin nicht in Sicht. Der Iran droht: Sollten die Forderungen nicht erfüllt werden, könnte er die Angriffe auf US-Basen und -Einrichtungen in der Region sowie auf die Golfstaaten fortsetzen.
Das Regime verlangt unter anderem die Anerkennung von Irans „Souveränität über die Straße von Hormus“. Vor dem Krieg durchfuhren täglich 135 Schiffe die Meerenge. Jetzt gewährt der Iran nur noch einigen wenigen Handelsschiffen die Durchfahrt, die vorab mit der iranischen Regierung verhandelt und koordiniert worden ist.
Dabei werde es auch künftig bleiben, sagte Außenminister Abbas Araghchi – „selbst nach dem Krieg“. Dass die USA, Europa und die Golfstaaten dieser Forderung zustimmen, ist allerdings kaum vorstellbar. Denn die Folge wäre womöglich ein langer Handelskrieg – und eine weiterhin blockierte Straße von Hormus.
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