Syrien: Merz fordert Rückkehr Hunderttausender Syrer in ihr Geburtsland
Friedrich Merz (r.), Ahmed al-Scharaa: Treffen am Montag in Berlin. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Berlin. Begleitet von Protesten hat der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa erstmals Deutschland besucht. Im Mittelpunkt seines Gesprächs mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Nachmittag standen die Rückführung syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat und der Wiederaufbau des in jahrelangem Bürgerkrieg schwer zerstörten Landes.
„Wir brauchen einen Partner, mit dem wir Brücken aufbauen können“, sagte Scharaa an der Seite von Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. „Und Deutschland ist natürlich dieser Partner.“
Der syrische Präsident verwies auf ein wirtschaftliches Potenzial von „bis zu 400 Milliarden Euro“, das durch Investitionspartnerschaften zwischen europäischen Ländern und Syrien entstehen könne.
Gastgeber Merz erklärte, die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Syrien vorantreiben zu wollen. „Das Land ist durch den Bürgerkrieg enorm zerstört worden. Wir haben verabredet, dass wir jede Hilfe leisten, die wir leisten können“, sagte Merz. In den kommenden Tagen werde eine Delegation der Bundesregierung nach Damaskus reisen, um konkrete Ansätze auszuloten.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) würden Niederlassungen in der syrischen Hauptstadt eröffnen, sagte Merz. Gleichzeitig dämpfte er Erwartungen an schnelle Durchbrüche: „Es wird ein langer Aufholprozess und Aufbauprozess.“
Unsere Partner
Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
Produktvergleich – schnell zum besten Produkt



