Iran-Krieg: Schickt Trump Bodentruppen? Welche Ziele er damit verfolgen könnte
US-Soldaten an Bord der USS Tripoli: 3500 Marineinfanteristen hat das Pentagon bereits in Stellung gebracht. Foto: AP
Berlin. Am Sonntag gedachten die USA – wie jedes Jahr am 29. März – der Veteranen des Vietnamkriegs. Dass nur zwei Tage zuvor die ersten 3500 US-Marineinfanteristen an Bord der USS Tripoli vor der Küste des Irans ankamen, dürfte Zufall sein. Dennoch drängt sich die Erinnerung an Vietnam auf, falls US-Präsident Donald Trump den Einsatz von Bodentruppen im Iran ernsthaft erwägen sollte.
„Ein Bodenkrieg gegen die Islamische Republik auf iranischem Territorium wird die amerikanischen Truppen in die Hölle auf Erden führen – oder so nah, wie wir Sterblichen ihr kommen können“, schrieb der Sicherheitsexperte Brandan Buck von der US-Denkfabrik Cato Institute kürzlich im Onlinemedium „Unherd“.
Auch der Vietnamkrieg begann für die USA 1965 – wie aktuell im Iran – mit Bombardierungen aus der Luft, entwickelte sich dann aber nach der Entsendung von Bodentruppen zum verlustreichsten Krieg seit den beiden Weltkriegen.
Doch bisher ist nicht einmal klar, ob und in welchem Umfang Präsident Trump den Schritt wirklich wagen wird – und welche Ziele er damit verfolgt. Bestätigt hat das US-Zentralkommando (Centcom) die Ankunft der 3500 Marineinfanteristen auf der USS Tripoli. Das Angriffsschiff ist auf amphibische Operationen spezialisiert, also Landeoperationen von See aus. Die Verlegung der Einheit des 31. Expeditionskorps der US-Marines, das eigentlich in Japan stationiert ist, hatte Mitte März begonnen.
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