Während Stefan Mross schweigt: Stefanie Hertel kommentiert „Immer wieder sonntags“-Aus

Während Stefan Mross schweigt: Stefanie Hertel kommentiert „Immer wieder sonntags“-Aus
Während Stefan Mross schweigt

Stefanie Hertel kommentiert „Immer wieder sonntags“-Aus

Cleo Wansch

Cleo Wansch

von Cleo Wansch

30.03.2026, 17:21 Uhr

30. März 2026 um 17:21 Uhr

Nach über 30 Jahren zieht die ARD bei „Immer wieder sonntags“ den Stecker. Während Moderator Stefan Mross noch immer schweigt, spricht dafür seine Ex-Frau Stefanie Hertel – und findet klare Worte für das Ende einer TV-Ära.

Lineares TV am Ende? Stefanie Hertel analysiert das „Immer wieder sonntags“-Aus

Jetzt sprechen auch Stefanie Hertel und Tochter Johanna Mross über die Entscheidung. Gegenüber dem Magazin „Die 2“ gab sich die Ex von Stefan Mross nachdenklich. „Das ist sehr schade“, lautete das erste Fazit von Mutter und Tochter. Hertel blickt jedoch über den persönlichen Verlust hinaus auf die gesamte Medienlandschaft.

„Was in der Fernsehwelt generell passiert: Man sieht, dass so viele Sendungen immer wieder abgesetzt werden. Was soll man dazu sagen? Das Fernsehen verändert sich, das lineare TV wird immer weniger.“

Sie sieht den Grund vor allem im Wandel des Konsumverhaltens hin zum Streaming. Tochter Johanna gibt sich derweil pragmatisch und blickt optimistisch in die Zukunft ihres Vaters: „Es ist eine Sendung, die es seit 1995 gibt. Aber das Leben geht weiter und ich glaube, wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf.“

Stefanie Hertel und ihre Tochter Johanna Mross gemeinsam auf der Bühne.

Stefanie Hertel und ihre Tochter Johanna Mross gemeinsam auf der Bühne. Picture Alliance/Geisler-Fotopress

„Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns keine andere Wahl.“

Die Gründe für das Aus sind weniger künstlerischer als vielmehr finanzieller Natur. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler (54) sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung“, die man sich nicht leicht gemacht habe. Doch am Ende siegte der Rotstift: „Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns aber keine andere Wahl.“

Trotz der harten Entscheidung gab es lobende Worte für den Moderator. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl (54) betonte, Stefan Mross habe der Sendung „ihr Gesicht und ihr Herz gegeben“. Für die Branche ist der Wegfall dennoch ein herber Schlag. Schlagersänger Tom Mathis etwa nannte das Ende auf Instagram einen „immensen Verlust für die Kultur“, da die Show stets ein „einzigartiges Sprungbrett“ für Talente gewesen sei.

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