Vor Beinahe-Unfall flüchtet Schlagersänger Andy Borg von der Bühne

Vor Beinahe-Unfall flüchtet Schlagersänger Andy Borg von der Bühne
Schlagernacht des Jahres in München

Vor Beinahe-„Unfall“ flüchtet Schlagersänger Andy Borg von der Bühne

von Abendzeitung

30.03.2026, 16:26 Uhr

30. März 2026 um 16:26 Uhr

In der Münchner Olympiahalle sorgt die Schlagernacht des Jahres für aufregende Auftritte – der von Schlagerstar Andy Borg bleibt besonders im Gedächtnis.

Stars wie DJ Ötzi, Ross Antony und Matthias Reim stehen bei der „Schlagernacht des Jahres“ jeweils rund 20 Minuten auf der Bühne in der Olympiahalle in München und präsentieren ihre bekanntesten Songs im schnellen Discofox-Format. 

Andy Borg eröffnet die Show – und erlebt einen heißen Moment

Der Entertainer Andy Borg (65) startet die fast sechsstündige Veranstaltung und stimmt zu Beginn Schlager-Klassiker wie „Die Fischer von San Juan“ und „Adios Amor“ an. Sein Programm läuft bis zum letzten Lied „Sarah“ geordnet und souverän ab, alles wirkt einstudiert und routiniert.

Dann kommt es kurz vor dem Ende zu einer brenzligen Szene: Im hinteren Bühnenbereich schießt eine Feuerfontäne exakt zum Einsatz des Refrains empor. Andy Borg zuckt zusammen und kontrolliert reflexartig sein Jackett. „Das war knapp“, ruft er ins Mikrofon und führt den Song professionell und ohne Verletzung zu Ende – denn der „Pyro-Schreck“ gehört zur Show, wie das Management auf Anfrage der Abendzeitung mitteilte.

Verwirrung nach dem letzten Ton

Die kurze Schrecksekunde, wenn auch inszeniert, wirkt dennoch nach. Nachdem das Lied verklungen ist, bleibt Andy Borg, der noch nie eine Nacht von seiner Frau getrennt war, zunächst unentschlossen im Lichtkegel der Scheinwerfer stehen, summt noch leise den Refrain vor sich hin und blickt suchend umher.

Andy Borg eröffnet die

Andy Borg eröffnet die „Schlagernacht des Jahres“ in der Münchner Oympiahalle. IMAGO / Future Image

„Wo ist denn jetzt dieser Moderator?“, fragt er schließlich irritiert ins Publikum. Gemeint ist René Travnicek, der ihn zuvor auf der Bühne anmoderiert hatte. Statt einer schnellen Auflösung folgt jedoch der nächste, dieses Mal nicht einstudierte, unerwartete Moment: Der Saal wird plötzlich dunkel. „Wir haben keinen Moderator? Ja, guckt euch das an!“, kommentiert Borg trocken und bleibt damit seinem typischen Humor treu.

Andy Borgs Flucht von der Bühne im letzten Augenblick

Während Borg noch auf der Bühne steht, setzen bereits die ersten Takte des nächsten Acts ein: Mickie Krause soll direkt im Anschluss nahtlos übernehmen. Doch der Vorgänger ist noch immer gut sichtbar in der Mitte der Bühne.

Ein Mitarbeiter macht Andy Borg, dem letztens seine Assistentin bei einem „Schlager-Spaß“-Patzer weiterhelfen musste, schließlich mit einem klaren Handzeichen deutlich, dass er die Bühne räumen muss. Der Sänger reagiert sofort und verlässt die Fläche im schnellen Laufschritt. Damit zeigt Andy Borg an diesem Abend, dass er mit seinen 65 Jahren nicht nur singen, sondern im Zweifel auch bemerkenswert schnell sprinten kann.

Von Christoph Streicher

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