+++ Iran-Krieg +++: Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Apple, Tesla, Nvidia und 15 weitere US-Konzerne in der Region

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Iran-Krieg: Emirate wollen Straße von Hormus laut Bericht gewaltsam öffnen

Live-BlogTrump will Iran in „zwei bis drei Wochen“ verlassen +++ Iran zögert bei Gesprächen über Kriegsende +++ Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf US-Konzerne in der Region +++ Der Newsblog. 01.04.2026 – 09:54 Uhr aktualisiert
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Rauch steigt nach einem Angriff auf eine Ölanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf: Der Iran attackiert die Region. Foto: AP

Wieder Angriffe der Huthi-Miliz auf Israel

Die proiranische Huthi-Miliz im Jemen hat Israel wieder angegriffen. Israelische Streitkräfte hätten nach eigenen Angaben den Start einer Rakete vom Jemen aus in Richtung des Landes ausgemacht, hieß es am frühen Morgen. Luftverteidigungssysteme seien aktiv. Ein Sprecher der Miliz sagte im Huthi-nahen TV-Sender Al-Masirah, dass die Huthi einen Raketenangriff auf Israel gestartet hätten. 

Katar: Iranischer Raketenangriff trifft Öltanker

Katar ist nach eigenen Angaben vom Iran erneut mit Raketen angegriffen worden. Zwei Geschosse seien abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Doha mit. Eine dritte Rakete habe einen Öltanker getroffen. Zuvor hatte die britische Schifffahrtsbehörde (UKMTO) mitgeteilt, dass vor der Küste von Katars Hauptstadt Doha ein Tanker von einem Geschoss getroffen und am Rumpf beschädigt worden sei. Die Besatzung sei in Sicherheit. Dem Staatskonzern Qatar Energy zufolge wurde der Tanker in den frühen Morgenstunden getroffen. Alle Besatzungsmitglieder seien unverletzt. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt, erklärt das Unternehmen.

Bericht: Emirate wollen Straße von Hormus gewaltsam öffnen

Die Vereinigten Arabischen Emirate bemühen sich

laut „Wall Street Journal“

 um eine Koalition mit den USA und anderen Verbündeten, um die Straße von Hormus gewaltsam zu öffnen. Emiratische Diplomaten hätten die USA und die Militärmächte in Europa und Asien dazu dringend aufgefordert, sagte ein Vertreter des Landes der Zeitung. 

Die Emirate wollen demnach, dass der UN-Sicherheitsrat dies per Resolution absegnet. Der iranische Machtapparat glaube, er kämpfe um sein Überleben und sei bereit, die Weltwirtschaft mit in den Abgrund zu reißen, indem er die Straße von Hormus abriegele, hieß es. 

Ein militärischer Einsatz ohne Zustimmung des Irans gilt als sehr komplex und gefährlich. Der Iran könnte Ziele in der Meerenge einfach vom Festland aus angreifen. Zur Abwehr von Attacken bliebe Kriegsschiffen in der engen Wasserstraße wahrscheinlich mitunter nur extrem wenig Zeit. 

Drohnenangriff auf Kuwaits Flughafen

Kuwait ist erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Einsatzkräfte seien im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.

Trump plant TV-Ansprache zum Irankrieg am Mittwoch

US-Präsident Donald Trump will sich am Mittwochabend (Ortszeit) überraschend in einer Fernsehansprache zur Lage im Iran äußern. Das kündigte das Weiße Haus in der Nacht zum Mittwoch an 

Israels Armee bombardiert erneut Ziele in Beirut

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt. Es seien ein ranghoher Kommandeur der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sowie ein weiterer „Terrorist“ getroffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. 

Bewohner berichteten von lauten Explosionen und Bränden in der Nähe des internationalen Flughafens von Beirut. Die Hisbollah hatte zuvor erneut Raketen und Drohnen auf den Norden Israels gefeuert. Der israelische Rettungsdienst meldete mehrere Verletzte, darunter auch ein Kind, das leicht verletzt worden sei.

Trump will Iran in zwei bis drei Wochen verlassen

US-Präsident Donald Trump hat erstmal eine konkrete Zeitangabe zu einem möglichen Ende des Iran-Kriegs gemacht. Trump sagte am Dienstagabend vor Reportern im Weißen Haus, er wolle das Land in „zwei bis drei Wochen“ verlassen.

Iran zögert bei Gesprächen mit den USA über Kriegsende

Der Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat. 

Außerdem werde der Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit dem Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.

Der Außenminister äußerte sich auch erstmals zur Kommunikation mit der US-Regierung. Demnach steht er im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Nachrichten würden über das iranische Außenministerium übermittelt oder dort empfangen.

Laut Araghtschi hat die Führung in Teheran weder auf die 15 amerikanischen Vorschläge geantwortet noch eigene Vorschläge oder Bedingungen formuliert.

Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran geht zu Ende

Der militärische Einsatz der USA gegen den Iran nähert sich nach den Worten von US-Präsident Donald Trump dem Ende. „Wir machen das großartig“, sagt Trump in einem Interview mit dem Sender NBC News. „Und es geht zu Ende.“

Papst: Hoffentlich sucht Trump nach „Ausweg“ aus Iran-Krieg

Papst Leo XIV. hat die Hoffnung geäußert, dass US-Präsident Donald Trump nach einem „Ausweg“ aus dem Iran-Krieg sucht. „Hoffentlich sucht er einen Ausweg“, sagte der Pontifex auf die Frage eines Journalisten vor seiner Residenz in Castel Gandolfo bei Rom. „Hoffentlich sucht er nach einer Möglichkeit, das Ausmaß der Gewalt und der Bombardierungen zu verringern.“ Der 70-Jährige ist das erste Oberhaupt der katholischen Kirche aus den USA.

Der Papst war gefragt worden, ob er angesichts des Iran-Kriegs einen Appell an Trump richten wolle. Leo antwortete: „Mir wurde gesagt, dass Präsident Trump kürzlich erklärt hat, er würde den Krieg gern beenden.“ Anschließend äußerte er seine Hoffnung auf einen Ausweg aus dem Krieg. Ein Ende der Feindseligkeiten wäre ein „bedeutender Beitrag dazu, den entstehenden Hass abzubauen, der ständig zunimmt – im Nahen Osten und anderswo“, sagte Leo.

Netanjahu geht von Sturz der iranischen Führung aus

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass Irans Regierung früher oder später stürzen wird. „Das Ayatollah-Regime im Iran ist schwächer denn je“, sagte er in einer am Abend ausgestrahlten Videobotschaft und fügte hinzu: „Und ich sage Ihnen, früher oder später wird es stürzen.“ Wann und wie genau sich ein Machtwechsel vollziehen könnte, ließ er offen.

EU erwägt Krisenmaßnahmen wegen unsicherer Energielieferungen

Die Europäische Union zieht wegen der Verwerfungen an den Energiemärkten durch den Iran-Krieg eine Neuauflage der Krisenmaßnahmen zu Beginn des Ukraine-Krieges 2022 in Betracht. EU-Energiekommissar Dan Jørgensen sagte am Dienstag nach einer virtuellen Konferenz der EU-Energieminister, zu den Plänen gehörten die Begrenzung von Netzentgelten und Stromsteuern. 

Da Dauer und Ausmaß der Krise unklar seien, bereite man sich auf verschiedene Szenarien vor und plane Schritte, die den Maßnahmen von 2022 ähnelten, sagte Jørgensen weiter. Damals hatte die EU nach dem russischen Einmarsch unter anderem einen Preisdeckel für Erdgas und eine Übergewinnsteuer für Energiekonzerne eingeführt.

USA warnen Bürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen

Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen. Die US-Botschaft teilt in einem Sicherheitshinweis mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten. 

Iranischen staatlichen Medien zufolge wollen die Revolutionsgarden ab Mittwoch als Vergeltung für Attacken auf den Iran US-Firmen im Nahen Osten ins Visier nehmen.

Nordisrael am Abend unter Dauerbeschuss der Hisbollah

Die libanesische Hisbollah feuert weiterhin Raketen und Drohnen auf Israel – in mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult. Betroffen war auch die Küstenstadt Haifa. Im westlichen Teil Galiläas gab es laut der Zeitung „Haaretz“ innerhalb einer Stunde sechsmal Raketenalarm. Israelischen Medien zufolge wurde ein Kind in Nordisrael leicht verletzt.

Israels Armee teilte auf Anfrage mit, die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz habe im Laufe des Tages Dutzende Drohnen und Raketen auf Israel gefeuert. Die Hisbollah reklamierte mehrere Angriffe auf Israel für sich.

Trump: Straße von Hormus öffnet sich „automatisch“

US-Präsident Donald Trump könnte die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus den Ländern überlassen, „die sie nutzen“. Zugleich behauptete Trump in einem Interview der „New York Post“, die Meerenge werde sich mit dem Abschluss der US-Kriegshandlungen „automatisch“ wieder öffnen.

Angesprochen auf einen Bericht im „Wall Street Journal“, wonach er den US-Militäreinsatz auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden könnte, sagte Trump, er mache sich keine Gedanken darüber. Sein Ziel sei gewesen, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen könne. „Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein“, fuhr er fort.

Zugleich sagte Trump in dem Interview, der Iran habe keine militärische Macht mehr. „Lasst die Länder, die die Straße nutzen – lasst sie loslegen und sie öffnen“, sagte er weiter. Ungeachtet der US-Militärschläge zeigt sich der Iran allerdings weiterhin in der Lage, die Erdöl-Transporte zu blockieren.

Krieg treibt Düngerpreise – US-Bauern pflanzen mehr Soja

Angesichts steigender Düngerpreise wollen US-Landwirte in diesem Jahr weniger Mais und dafür mehr Sojabohnen anbauen, wie das US-Landwirtschaftsministerium mitteilt. Da Mais im Gegensatz zu Soja mehr teuren Dünger benötigt, ist der Anbau für die Bauern derzeit weniger attraktiv. Trotz staatlicher Hilfszahlungen auf nahezu Rekordniveau dürfte das Nettoeinkommen der US-Bauern in diesem Jahr sinken. Damit haben die Erzeuger das vierte Jahr in Folge mit knappen Margen, hohen Produktionskosten und niedrigen Preisen zu kämpfen. 

Ausländische Journalistin im Irak entführt

Im Irak ist nach staatlichen Angaben eine ausländische Journalistin entführt worden. Das Innenministerium teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur INA mit, die Journalistin sei am Abend in Bagdad „von Unbekannten entführt“ worden. In der Stellungnahme wurde nicht deutlich, um welche Journalistin es sich handelt. Bei Fahndungsmaßnahmen sei ein mutmaßlicher Entführer festgenommen worden, hieß es weiter. Weitere Maßnahmen liefen, um die Journalistin zu befreien und die Beteiligten aufzuspüren.

Weiterhin Angriffe auf Golfstaaten

Auch gut vier Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Saudi-Arabien und Kuwait meldeten am Dienstag erneut, Dutzende Raketen, Marschflugkörper und Drohnen abgefangen zu haben. In Dubai wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM durch herabstürzende Trümmerteile vier Menschen leicht verletzt, in Saudi-Arabien nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwei. Darüber hinaus seien Gebäude und Autos beschädigt worden.

Streit um Luftraum-Nutzung: Trump wettert gegen Frankreich

Im Streit um die Nutzung von Luftraum für den Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump Frankreich attackiert. „Frankreich hat Flugzeugen, die mit Militärgütern beladen nach Israel fliegen wollten, den Überflug über französisches Hoheitsgebiet verweigert“, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Frankreich habe sich in Bezug auf den Iran-Krieg sehr unkooperativ verhalten, fügte er hinzu. „Die USA werden sich daran erinnern.“

Eine Sperrung des Luftraums für Flugzeuge, die mit dem Iran-Krieg in Verbindung stehen, gibt es in Frankreich aber nicht, wie aus einer Reaktion des Élysée-Palasts und Recherchen der Zeitung „Le Monde“ hervorgeht. „US-Flugzeuge dürfen unter Einhaltung der internationalen Vorschriften für den Überflug von Staatsluftfahrzeugen französisches Hoheitsgebiet überfliegen“, sagte eine diplomatische Quelle der Zeitung. 

Wie „Le Monde“ unter Verweis auf drei offizielle Quellen berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten, müsse für Kampfflugzeuge und Transportflugzeuge mit Militärgütern gegenwärtig jeweils für jeden Flug eine Erlaubnis in Frankreich eingeholt werden, eine sogenannte „diplomatic overflight clearance“. Möglich ist also, dass einzelne Flüge nicht sofort die Erlaubnis erhielten und dies zu Trumps Reaktion führte.

Briten schicken weitere Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten

Zur Abwehr iranischer Angriffe auf Verbündete schickt die britische Regierung weitere Truppen und Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten. Großbritannien wird das Luftabwehrsystem Sky Sabre in Saudi-Arabien stationieren und den Einsatz von Kampfflugzeugen vom Typ Eurofighter in Katar verlängern, wie Verteidigungsminister John Healey während einer Reise in die Golfstaaten bekanntgab. Zusätzliche Luftabwehrteams und -systeme seien außerdem in Bahrain und Kuwait eingetroffen.

„Meine Botschaft an die Partner in der Golfregion lautet: Die Besten Großbritanniens werden euch helfen, euren Luftraum zu verteidigen“, sagte Healey der Nachrichtenagentur PA zufolge. Die „aggressiven Angriffe“ aus Teheran würden „unsere Verbündeten und Interessen im Nahen Osten“ weiter bedrohen. „Deshalb fliegt Großbritannien seit dem ersten Tag dieses Konflikts defensive Missionen“, sagte Healey weiter.

China und Pakistan dringen auf sofortige Waffenruhe in Nahost

China und Pakistan fordern eine sofortige Waffenruhe am Persischen Golf und im Nahen Osten. Zudem dringen sie auf rasche Friedensgespräche und die Wiederherstellung der normalen Schifffahrt in der Straße von Hormus, wie die Außenminister beider Länder bei einem Treffen in Peking mitteilen. Sie haben bereits zu Gesprächen aufgerufen, um den seit dem 28. Februar andauernden Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran zu beenden. 

Pakistan, das eine mehr als 900 Kilometer lange Grenze mit dem Iran teilt, hat sich als Vermittler positioniert und angeboten, Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran zu ermöglichen. „Dialog und Diplomatie sind die einzig gangbaren Wege, um Konflikte zu lösen“, heißt es in einer bei dem Treffen vorgelegten Fünf-Punkte-Initiative. Demnach müssen die Souveränität, territoriale Integrität, nationale Unabhängigkeit und Sicherheit des Irans und der Golfstaaten gewahrt werden. Zudem wird der Schutz der Zivilbevölkerung, der zivilen Infrastruktur und der zivil genutzten Atomanlagen gefordert.

Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf Vertretungen von 18 US-Konzernen

Die Revolutionsgarden drohen mit Attacken auf US-Unternehmen in der Region. Dies melden staatliche Medien. 

Auf der Liste der 18 anvisierten Konzerne stehen unter anderem Microsoft, Google, Apple, Intel, IBM, Tesla und Boeing. „Diese Unternehmen müssen ab dem 1. April um 20.00 Uhr Teheraner Zeit als Vergeltung für jeden Terrorakt im Iran mit der Zerstörung ihrer jeweiligen Zweigstellen rechnen“, heißt es in einer Erklärung der Garden.

Israel will Grenzgebiet im Südlibanon unbewohnbar machen

Israel will das Grenzgebiet im Süden des Libanons unbewohnbar machen. In den Dörfern nahe der gemeinsamen Grenze sollen alle Häuser zerstört werden, kündigte Verteidigungsminister Israel Katz am Dienstag an. Ziel seien Verwüstungen wie im Gazastreifen. Die rund 600.000 aus dem Süden des Nachbarlandes geflohenen Menschen dürften erst in ihre Heimat zurückkehren, wenn der Norden Israels wieder sicher sei.

Zudem bekräftigte der Minister die Pläne, nach dem Ende des Krieges gegen die vom Iran unterstützte libanesische Hisbollah-Miliz eine Pufferzone im Südlibanon einzurichten. Israel wolle die Kontrolle über das Gebiet bis zum Litani behalten. Der Fluss mündet etwa 30 Kilometer nördlich der israelischen Grenze ins Mittelmeer. Das Gebiet zwischen dem Litani und der Grenze zu Israel macht fast ein Zehntel des libanesischen Staatsgebiets aus.

Russlands Iran-Botschafter: Oberster Führer Chamenei ist im Land

Das neue geistliche und politische Oberhaupt des Irans, Modschtaba Chamenei, hält sich nach russischen Angaben im Land auf, tritt aber nicht öffentlich in Erscheinung. Er verzichte „aus verständlichen Gründen“ auf Auftritte, zitiert der Sender RTVI den russischen Botschafter in Teheran. Die US-Regierung geht davon aus, dass Modschtaba Chamenei verletzt und möglicherweise entstellt ist. Er hatte die Nachfolge seines Vaters, Ajatollah Ali Chamenei, angetreten. Dieser war am 28. Februar zu Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran getötet worden. 

Katar warnt vor weiterer Destabilisierung

Katar warnt vor einer weiteren Destabilisierung der Region, sollte es zu einer Bodeninvasion im Iran durch US-Truppen kommen. „Wir sind gegen jede Eskalation, die die Stabilität der Region weiter gefährden könnte“, sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in Bezug auf entsprechende Berichte.

Vor Journalisten sagte er weiter: „Wir müssen einen Ausweg für diese Krise finden, denn die verschärfende Eskalation wird von Tag zu Tag schlimmer.“ Eigene Gegenschläge Katars auf den Iran wollte al-Ansari nicht besprechen, der Golfstaat behalte sich Vergeltung dennoch vor.

HB

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