Jimi Blue Ochsenknecht (34) muss sich weiterhin mit der Justiz herumschlagen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck legte jetzt Beschwerde gegen die Einstellung des Verfahrens ein, das im vergangenen August gegen den 34-Jährigen geführt wurde. Der Schauspieler und Musiker hatte eine Hotelrechnung in Höhe von rund 14.000 Euro nicht bezahlt, nachdem er 2021 eine mehrtägige Geburtstagsfeier in einem Tiroler Hotel gefeiert hatte. Das Verfahren war diversionell beendet worden, nachdem Jimi eine Geldbuße von 18.000 Euro in Raten zahlte. Doch damit ist die Angelegenheit offenbar noch nicht ausgestanden, wie Staatsanwaltschaftssprecher Hansjörg Mayr gegenüber der APA bestätigte.
Die Anklagebehörde hatte sich bereits während des Prozesses gegen die von Jimis Anwalt beantragte Diversion ausgesprochen. „Wir sind der Meinung, dass die Diversionsvoraussetzungen nicht vorliegen. Der Angeklagte war zum Vorwurf des Betruges nicht geständig“, erklärte Mayr die Beschwerde. Auch das „Nachtatverhalten“ habe nicht den Voraussetzungen entsprochen. Die Beschwerde geht nun an einen Strafsenat des Innsbrucker Oberlandesgerichts, das schriftlich über den Fall entscheiden wird. Sollte der Beschwerde stattgegeben werden, kommt es zu einem neuen Strafprozess mit einem Urteil. Wird die Gerichtsentscheidung jedoch bestätigt, ist die Diversion endgültig rechtskräftig.
Bei der Verhandlung im August hatte sich Jimi zwar geständig gezeigt und erklärt: „Ich will die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich nicht bezahlt habe.“ Der Sohn von Schauspiellegende Uwe Ochsenknecht (70) war zuvor im Juni über einen europäischen Haftbefehl in Hamburg festgenommen worden und kam in Auslieferungshaft. Nach der Bezahlung der offenen Hotelrechnung wurde er nach Innsbruck überstellt, wo Untersuchungshaft über ihn verhängt wurde. Gegen eine Kaution von 15.000 Euro und unter Auflagen kam der Realitystar jedoch wieder auf freien Fuß.
Was haltet ihr davon, dass die Staatsanwaltschaft gegen die Einstellung des Verfahrens Beschwerde eingelegt hat?



