US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wirft Heereschef Randy George raus

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Heereschef Randy George
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Armin Weigel / AFP


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Inmitten des Irankriegs hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Heereschef Randy George zum Rücktritt gedrängt. Ein US-Regierungsvertreter bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht des US-Senders CBS. Der General sei aufgefordert worden, in den sofortigen Ruhestand zu gehen.

Die Gründe dafür waren zunächst nicht klar. CBS berichtete aber unter Berufung auf informierte Kreise, Hegseth wolle einen General auf dem Posten, der seine Vision und die Vision von US-Präsident Donald Trump vom Heer teile. George war von Trumps Vorgänger Joe Biden an die Spitze der Landstreitkräfte berufen worden.

Über mögliche Spannungen zwischen Hegseth und George war bislang nichts bekannt. Hegseth hatte allerdings wiederholt umstrittene Maßnahmen ergriffen, etwa die Ausrichtung einer großen Militärparade zum 250. Geburtstag der Armee, der mit Trumps Geburtstag zusammenfiel.

Anfang dieser Woche revidierte Hegseth eine Entscheidung der Armee, gegen Armeepiloten zu ermitteln, die mit Kampfhubschraubern zum Haus von Sänger Kid Rock geflogen waren – offenbar als Zeichen der Unterstützung für den bekennenden Trump-Unterstützer – mehr dazu hier.

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Laut CBS News soll die Entlassung von George jedoch nicht in Zusammenhang mit dem Vorfall um Kid Rock stehen. Ein Offizieller gab bekannt, dass Hegseths ehemaliger Militärberater und stellvertretender Stabschef des Heeres, General Christopher LaNeve, Georges Rolle kommissarisch übernehmen wird.

George, ein Infanterieoffizier, der im Irak und in Afghanistan gedient hatte, wurde 2023 zum Generalstabschef des Heeres ernannt. Die Amtszeit beträgt in der Regel vier Jahre.

Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit sind zahlreiche ranghohe Militärvertreter ausgetauscht worden. So wurde im Februar 2025 Generalstabschef Charles »CQ« Brown – ein Afroamerikaner – ohne Angaben von Gründen gefeuert.

Ausgetauscht wurden auch die Spitzen von Marine, Küstenwache und des Geheimdienstes NSA. Die oppositionellen Demokraten warnen vor einer politischen Vereinnahmung der traditionell neutralen US-Streitkräfte.

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