War Queen Elizabeth II. am Telefon mit Harry „auf der Hut“?
von spot on news
01.04.2026, 18:25 Uhr
01. April 2026 um 18:25 Uhr
Nach dem Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan aus dem inneren Kreis der britischen Königsfamilie soll Queen Elizabeth II. neuen Darstellungen zufolge nicht mehr allein mit ihrem Enkel telefoniert haben.
Vor über sechs Jahren kündigen Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) ihren Abschied von den offiziellen Aufgaben im Königshaus an – ein Schritt, der später als „Megxit“ bekannt wird. Der Enkel von Queen Elizabeth II. (1926-2022) und seine Frau verlassen Großbritannien und äußern deutliche Kritik an den Royals, unter anderem 2021 im weltweit beachteten Interview mit Oprah Winfrey (72). All diese Entwicklungen erlebt die spätere Monarchin noch mit. Der Autor Hugo Vickers (74) legt in seinem neuen Buch „Queen Elizabeth II: A Personal History“ laut einem Bericht von „Page Six“ nun nahe, dass das Vertrauensverhältnis der Queen zu Harry zuletzt deutlich belastet gewesen sein soll.
Queen wollte nicht allein mit Prinz Harry telefonieren
Laut dem Buch soll die Queen nicht mehr mit Harry telefoniert haben wollen, wenn sie allein war. „Immer wenn Prinz Harry seine Großmutter anrief, bat sie ihre Hofdame, bei ihr zu bleiben“, heiße es in dem Buch. In dem Bericht wird zudem ein Palast-Insider zitiert, der erklärt haben soll, dass Elizabeth II. während dieser Telefonate häufig nur sehr knapp reagiert habe und ihre Antworten als „einsilbig“ wahrgenommen worden seien. Demnach habe es viele extrem kurze Reaktionen gegeben, etwa nur „Ja“ oder „Nein“.
Die Queen habe „offensichtlich eine Art Schutz“ gesucht, heißt es weiter – konkret in der Anwesenheit ihrer Hofdame, die zum einen „moralische Unterstützung“ leisten und zum anderen sicherstellen sollte, „dass festgehalten wurde, was gesagt wird“. Der Insider ist außerdem der Ansicht, „die Königin war auch Harry gegenüber auf der Hut, weil sie durch sein Verhalten so verletzt war“.
Offizielle Reaktion des Palastes auf das Oprah-Interview
Zu den nun geschilderten Vorgängen nimmt die Queen vor ihrem Tod nicht persönlich Stellung. Nach der Ausstrahlung des Oprah-Gesprächs veröffentlicht der Palast jedoch eine schriftliche Reaktion. In dem Statement heißt es, die gesamte Königsfamilie sei tief betroffen darüber gewesen, vom „vollen Ausmaß der Herausforderungen zu erfahren, denen Harry und Meghan in den letzten Jahren ausgesetzt waren“. Man nehme die im Interview angesprochenen Punkte sehr ernst, „auch wenn sich manche Erinnerungen teilweise unterscheiden mögen“.
Von (wue/spot)



