Irankrieg: Der Iran weist Trumps Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus zurück
Öltanker und Frachtschiffe liegen vor der Straße von Hormus fest: US-Präsident Donald Trump hat den Iranern ein Ultimatum gestellt, diese Passage zu öffnen. Foto: AP
Istanbul. Der Iran hat die Forderung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, die Blockade der Straße von Hormus zu beenden, erneut zurückgewiesen. Trump hatte über Ostern zweimal damit gedroht, zivile Kraftwerke im Iran zu zerstören, sollte Teheran seiner Forderung nicht nachkommen.
Trump bekräftigte seine Drohungen gegenüber dem Iran am Montagabend. „Wir können das Land in einer Nacht lahmlegen“, sagte der Präsident auf einer Pressekonferenz. Zuvor hatte er bei den Osterfeierlichkeiten im Weißen Haus erklärt, der Iran habe einen Gegenvorschlag gemacht. Dieser sei jedoch nicht weitgehend genug. Es sei „sehr unwahrscheinlich“, dass er sein Ultimatum noch einmal verschiebe. „Sie hatten genügend Zeit.“
Trump schwankt zwischen einer weiteren Eskalation und der Suche nach einem Ausweg aus dem Konflikt. Gemeinsam mit der Türkei und Ägypten versucht Pakistan, zwischen den Kriegsparteien zu vermitteln. Medienberichten zufolge hat die Regierung in Islamabad den USA und dem Iran einen Vorschlag über einen Zweistufenplan unterbreitet.
- Eine 48-stündige Feuerpause, gleichzeitig würden die Iraner sofort die Straße von Hormus wieder öffnen.
- Innerhalb von fünfzehn bis zwanzig Tagen würden beide Seiten ein umfassendes Abkommen aushandeln.
Der pakistanische Armeechef, Feldmarschall Asim Munir stand den Berichten zufolge die ganze Nacht über in Kontakt mit US-Vizepräsident J.D. Vance, Trumps Sondervermittler Steve Witkoff und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi.
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