Ultimatums-Poker! USA und Iran prüfen neuen Vorschlag aus Pakistan

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Doch noch eine Einigung?: Ultimatums-Poker! Trump: „Sind in heißen Verhandlungen“

USA und Iran prüfen neuen Vorschlag aus Pakistan

US-Präsident Donald Trump (79)

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Sagt US-Präsident Donald Trump den großen Schlag gegen das Regime im Iran doch noch ab? Nur vier Stunden vor Ablauf des Ultimatums (2 Uhr deutscher Zeit) kommt Bewegung in die Sache. Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif hat Trump dazu aufgerufen, ⁠seine Frist an den Iran um zwei Wochen zu verlängern. Im Gegenzug bat er die „iranischen Brüder“ aufrichtig, als Geste des guten Willens die Straße von Hormus für den entsprechenden Zeitraum zu öffnen.

Die diplomatischen Bemühungen schritten „stetig, entschlossen und kraftvoll voran und könnten in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen führen“, teilte der pakistanische Premier mit. Die Antwort aus Washington kam schnell. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte dem Portal Axios, der US-Präsident sei auf den Vorschlag Pakistans hingewiesen worden. Eine Antwort werde kommen, so die Sprecherin. Gegenüber Fox News sagte Trump: „Wir sind in heißen Verhandlungen.“

Auch die Mullahs zeigen Gesprächsbereitschaft. Ein ranghoher Vertreter des Iran sagte der Nachrichtenagentur Reuters, der Iran prüfe wohlwollend den Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe.

In einem kurzen Telefonat am Dienstag mit dem Axel Springer Global Reporters Network, zu dem auch BILD gehört, sagte Trump, eine langfristige Strategie gegenüber dem Iran sei „alles, woran ich denke“.

Trumps Ultimatum an den Iran: Darum geht’s

Zuvor hatte Trump noch einmal mit drastischen Worten seine Entschlossenheit demonstriert, das Regime in Teheran hart anzugreifen. Auf Truth Social schrieb er: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben und nie wiederkehren. Ich will das nicht, aber es wird wohl so kommen.“ Damit erhöhte Trump den Druck auf die Machthaber in Teheran, sich einer Waffenruhe unter US-Bedingungen zu beugen. Zugleich sprach er dem iranischen Volk seine Unterstützung aus. „47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich enden. Gott segne das großartige Volk des Iran!“

Auch Kinder stehen vor iranischen Kraftwerken, um die USA von Angriffen abzuhalten. Auf dem Schild, das das kleine Mädchen hält, steht sinngemäß auf Persisch: „Ich opfere meinen Körper dem Vaterland“

Auch Kinder stehen vor iranischen Kraftwerken, um die USA von Angriffen abzuhalten. Auf dem Schild, das das kleine Mädchen hält, steht sinngemäß auf Persisch: „Ich opfere meinen Körper dem Vaterland“

Trump fordert von Teheran, die für den Welthandel entscheidende Straße von Hormus wieder zu öffnen – andernfalls droht er mit schweren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes, unter anderem auf Kraftwerke und Brücken. Das Regime in Teheran schickte daraufhin Tausende Regime-Anhänger auf die Straße, darunter auch Frauen und Kinder. Sie sollen sich vor den Kraftwerken und auf den Brücken positionieren, um die USA daran zu hindern, die wichtige Infrastruktur zu bombardieren.

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