Lutz van der Horst: Mein Coming-out war leise

Lutz van der Horst: Mein Coming-out war leise
Weg zu sich selbst

Lutz van der Horst: Mein Coming-out war leise

BUNTE Magazin

BUNTE Magazin

von BUNTE Magazin

08.04.2026, 17:22 Uhr

08. April 2026 um 17:22 Uhr

Lutz van der Horst bringt als Comedian andere Leute zum Lachen. Auf seinem Weg zu sich selbst war ihm lange nicht danach.

Das Schreiben war für Lutz van der Horst (50) wie eine Therapie. Schon vor zwanzig Jahren hatte der Comedian aus der ZDF-Satiresendung „heute-show“ die Idee zu seinem ersten Buch. Damals befand er sich in einer schweren Lebenskrise. Immer wieder arbeitete er an seinem Roman „Konfetti-Blues“, doch erst seit wenigen Monaten ist er im Handel. Warum dauerte es bis zur Veröffentlichung so lange? 

Lutz van der Horsts Roman „Konfetti-Blues“ „hat viel mit mir zu tun“

„Die Hauptfigur Max ist zwar fiktional, hat aber dennoch viel mit mir zu tun. Wenn es um Themen wie Partys, Drogen oder Queersein geht, meinte mein Management damals: Das können wir nicht veröffentlichen“, erzählt Lutz van der Horst im Gespräch mit BUNTE. 

Lutz van der Horst

Lutz van der Horst Marc Pfitzenreuter/Getty Images

Lutz van der Horst: „Ich habe meine Sexualität einfach nicht länger verschwiegen“

Tatsächlich handelt sein Buch genau von diesen Themen – und von der Romanfigur Max, die sich als bisexuell outet. Dass auch Lutz van der Horst selbst sein ganzes Leben lang „anders empfindet“, merkte er früh. „Man spürt es die ganze Zeit, kann es aber nicht einordnen.“ Ein klassisches Coming-out gab es bei ihm dennoch nicht. „Ich habe mich nie vor eine große Gruppe gestellt und es verkündet“, erinnert er sich. „Ich habe meine Sexualität einfach nicht länger verschwiegen.“

Weiterlesen

Weitere Nachrichten