Im Weißen Haus: Melania Trump gibt Erklärung zu Epstein ab

Im Weißen Haus: Melania Trump gibt Erklärung zu Epstein ab

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Washington – Melania Trump geht in die Offensive: Mit drastischen Worten wehrt sich die First Lady gegen hartnäckige Gerüchte, sie habe Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) gehabt. In einem offiziellen Statement im Weißen Haus sprach sie am Donnerstag von einer „Reihe falscher Behauptungen“ und widersprach auch dem Gerücht, wonach sie von Epstein ihrem späteren Ehemann Donald Trump (79) vorgestellt wurde. „Ich bin kein Opfer von Epstein!“, stellte Melania klar.

Sie habe den Finanzier das erste Mal im Jahr 2000 bei einer Veranstaltung getroffen, auf der sie an der Seite von Trump gewesen sei. Der Immobilientycoon und das frühere Model hatten sich schon zwei Jahre zuvor zufällig auf einer Party während der New Yorker Fashion Week kennengelernt. „Damals hatte ich Epstein noch nie getroffen, ich wusste auch nichts von seinen kriminellen Machenschaften“, erklärte Melania. „Und ich hatte keinerlei Kenntnis über den Missbrauch an seinen Opfern.“ Sie sei an den Verbrechen nicht beteiligt gewesen.

Will aufräumen mit den Spekulationen: Melania Trump

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Dann wandte sich die First Lady direkt an ihre Kritiker – und forderte: „Die Lügen, die mich mit dem schändlichen Jeffrey Epstein in Verbindung bringen, müssen heute ein Ende haben. Sie entbehren jeglicher ethischer Standards, Demut und Respekt.“ Die bösartigen Versuche, ihren Ruf zu schädigen, weise sie entschieden zurück, so Melania weiter.

Sie habe niemals eine Beziehung ​zu Epstein oder seiner Komplizin Ghislaine Maxwell gehabt. Ihr Name sei weder in Gerichtsunterlagen noch in den Aussagen der Opfer aufgetaucht. ABER: Die veröffentlichten Justizakten enthalten durchaus eine E-Mail aus dem Jahr 2002, in der Melania Trump an Maxwell schrieb: „You look great“ – „Du siehst toll aus“. Die First Lady bezeichnet das als „lockere Korrespondenz“.

Melania Trump warnt vor „Fake-Bildern“

Seit Jahren kursierten im Netz „Fake-Bilder“ und Behauptungen über sie und Epstein. „Seien Sie vorsichtig, was sie glauben! Diese Bilder und Geschichten sind komplett erfunden.“

Im Februar 2000 posierte Melania (2.v.l.) zwischen Donald Trump (l.) und Jeffrey Epstein (†66) mit Komplizin Ghislaine Maxwell (64) für ein Foto

Kein Fake: Im Februar 2000 posierte Melania (2.v.l.) zwischen Donald Trump (l.) und Jeffrey Epstein (†66) mit Komplizin Ghislaine Maxwell (64) für ein Foto

Epstein nahm sich 2019 in einem Gefängnis in New York das Leben. Er stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Bereits 2008 war er wegen eines Sexualdelikts schuldig gesprochen worden. Die Affäre ist für Trump politisch heikel, da er nachweislich jahrelang mit dem Straftäter befreundet war. Veröffentlichte FBI-Dokumente legen außerdem nahe, dass Trump bereits ‌2006 von Epsteins Verbrechen gewusst haben könnte. In den Epstein-Akten, die rund drei Millionen Dokumente umfassen, fällt sein Name mehr als 1000 Mal.

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