Lufthansa-Streiks sollen vorerst enden

Lufthansa-Streiks sollen vorerst enden

Zunächst müssten Vorstand und Tarifkommission die Situation bewerten. Für Montag seien zudem Sondierungsgespräche mit dem Unternehmen geplant, bei denen es um eine mögliche Schlichtung gehen soll. Ein erster Anlauf dazu war gescheitert.

Normaler Betrieb am Wochenende

Bereits am Samstag will die Lufthansa laut einer Sprecherin wieder ein weitgehend normales Flugprogramm anbieten. Es könne aber »zu vereinzelten Flugstreichungen und -verspätungen kommen«, hieß es.

Ob die 27 fehlenden Cityline-Jets den Flugplan beeinträchtigen, teilte das Unternehmen nicht mit. Die Gesellschaft hatte in der Vergangenheit Zubringerflüge an die Drehkreuze in Frankfurt am Main und München übernommen. Als Reaktion auf die Streiks hatte die Lufthansa den Flugbetrieb bei der Cityline eingestellt, ab Samstag sollen die 27 älteren Jets am Boden bleiben. Begründet wurde das auch mit hohen Kerosinkosten.

Flugbegleiter ziehen mit

Auch die Kabinengewerkschaft UFO hat vorerst eine Streikpause in Aussicht gestellt. Es gebe »keine weiteren Streikbeschlüsse aktuell«, sagte der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger der Nachrichtenagentur AFP. »Wir warten jetzt ab, wie die Lufthansa reagiert.« Die Gewerkschaft behalte sich aber vor, erneut die Arbeit niederzulegen.

UFO hatte gemeinsam mit den Piloten den Betrieb der Airlines Lufthansa, Lufthansa Cargo und Cityline in dieser Woche für fünf Tage lahmgelegt. Auch die Fluggesellschaft Eurowings wurde an zwei Tagen bestreikt.

Die UFO wollte mit ihren Streiks bessere Arbeitsbedingungen für Flugbegleiter erwirken. Den Lufthansa- und Cargo-Piloten geht es unter anderem um höhere Beiträge des Arbeitgebers zu den Betriebsrenten, den Piloten der Cityline um höhere Gehälter.

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