Wie starke Frauen das Leben von Carl Gustaf von Schweden prägen

Wie starke Frauen das Leben von Carl Gustaf von Schweden prägen
König feiert 80. Geburtstag

Wie starke Frauen das Leben von Carl Gustaf von Schweden prägen

von Felicitas Emmerich

30.04.2026, 07:24 Uhr

30. April 2026 um 07:24 Uhr

Carl Gustaf von Schweden feiert seinen 80. Geburtstag. Das Leben des Königs ist gepägt von den Frauen, die ihn umgeben – und auch die Zukunft gehört den Prinzessinnen.

Was wäre ein König ohne seine Königin? Carl Gustaf von Schweden (80) hat mit Silvia (82) eine Partnerin auf Augenhöhe gefunden, die ihm seit über 50 Jahren den Rücken stärkt. Mit ihrer klugen und warmherzigen Art eroberte sie schnell einen Platz im Herzen des schwedischen Volks – und ist mit über 80 Jahren fleißig wie eh und je. Das Warten auf seine Traumfrau lohnte sich für den jungen König, und die besten Beraterinnen auf der Suche nach der großen Liebe hatte er bereits um sich.

Carl Gustaf von Schweden wuchs mit Mutter Sibylla und vier Schwestern auf

Seinen Vater Gustaf Adolf von Schweden (†39) verlor Carl Gustaf, als er erst neun Monate alt war. In einer TV-Doku sagte er laut „Dana Press“ einst: „Ich erinnere mich an nichts von meinem Vater. Und damals war es zumindest in unserer Familie ein Tabu, über das fehlende Familienmitglied zu sprechen.“ Er selbst lebt Gefühle heute offen aus, trauerte öffentlich um seine Schwestern Birgitta (†87) und Désirée (†87). Beide waren prägende Figuren in seinem Leben, zu allen Schwestern pflegt der König ein enges Verhältnis.

Carl Gustaf von Schweden wuchs umgeben von Frauen auf: Mutter Sibylla (†64), den vier Prinzessinnen Birgitta, Désirée, Christina (82) und Margaretha (91), den Hofdamen und Erzieherinnen. Alte Fotos zeigen, wie sie sich um den kleinen „Hahn im Korb“ scharten. 

Carl Gustaf 1958 mit Mama Sibylla und drei seiner Schwestern: Margaretha, Birgitta und Christina

Carl Gustaf 1958 mit Mama Sibylla und drei seiner Schwestern: Margaretha, Birgitta und Christina Sjöberg Bildbyrå/ullstein bild via Getty Images

Die Zukunft Schwedens ist weiblich. Carl Gustaf ist bei bester Gesundheit, nichts weist darauf hin, dass er seinen Thron möglicherweise frühzeitig abgeben möchte – doch wenn es eines Tages so weit ist, weiß der König, dass das Amt in guten Händen ist.

König Carl Gustaf: „Victoria ist eine außerordentliche Bereicherung für mich“

Kronprinzessin Victoria (48) wurde durch eine Verfassungsänderung nachträglich Thronfolgerin. Der König hatte 2023 in einem Interview über die „Ungerechtigkeit“ gegenüber Prinz Carl Philip (46) gesprochen, die Interpretation seiner Aussagen aber sofort korrigiert. „Es hat mich zutiefst geschmerzt, wenn ich im Nachhinein Kommentare höre, die behaupteten, ich würde nicht hinter meiner Tochter Kronprinzessin Victoria als Schwedens Thronfolgerin stehen“, sagte Carl Gustaf in einem offiziellen Statement. „Ich möchte daher klarstellen, dass meine Antworten auf das Interview nicht als Kritik an der weiblichen Thronfolge oder an Kronprinzessin Victoria verstanden werden sollten. Die weibliche Thronfolge ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Die Kronprinzessin ist meine Nachfolgerin. Sie ist eine außerordentliche Bereicherung für mich, meine Familie und unser Land. Ich bin stolz auf sie und ihren unermüdlichen Einsatz für Schweden.“

Der König hat eine enge Bindung zu seiner Tochter, und auch zur künftigen Thronfolgerin Estelle (14). Bei öffentlichen Auftritten lässt die Familie das royale Protokoll gerne links liegen, und Opa bespaßt die Enkel. Von Strenge ist hier nichts zu spüren.

Estelle klammert sich an Opa Carl Gustaf (2017)

Estelle klammert sich an Opa Carl Gustaf (2017) Patrick van Katwijk/Getty Images

Das Vertrauen in die schwedische Monarchie ist größer denn je

Die junge Prinzessin wird ebenfalls eines Tages Königin sein. Im Gegensatz zum Nachbarland Norwegen ist die Monarchie in Schweden nicht in Gefahr, die Königsfamilie erfreut sich großer Beliebtheit – auch dank Kronprinzessin Victoria und ihrer Familie. Die jährliche Umfrage der schwedischen „Medieakademi“ ergab, dass das Vertrauen in das Königshaus 2026 sogar gestiegen ist: 53 Prozent der Befragten gaben laut „Dana Press“ an, ein „sehr großes oder ziemlich großes Vertrauen“ zu haben. 

Ellen Myrgård Lindén, Adelsexpertin der Zeitschrift „Svensk Damtidning“ erklärte, sie habe „einen stetigen Aufwärtstrend bei der Popularität der Kronprinzessin beobachtet“. „Sie repräsentiert die Königsfamilie und Schweden immer stärker und ist ein Symbol der Sicherheit für das Land, gerade in Zeiten einer turbulenten Welt.“ Der König gab der Kronprinzessin zunächst die Freiheit, sich auf ihre Kinder zu konzentrieren. „Dass sie dem Kleinkindalter entwachsen sind und sie nun reisen und sich häufiger in der Öffentlichkeit zeigen kann, trägt natürlich ebenfalls zu diesem positiven Ergebnis bei“, so die Expertin. „Eine zugängliche und präsente Kronprinzessin ist beliebt.“

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