Für Victoria Swarovski ist ESC-Moderation ein „absoluter Lebenstraum“
Vom Tanzparkett zum ESC: Victoria Swarovski moderiert am 16. Mai den Eurovision Song Contest. Damit geht für die Kristall-Erbin ein großer Traum in Erfüllung. Trotz ihres Erfolgs ist sie von Selbstzweifeln geplagt.
- Oben im Video: Vor ihrem größten Job: Victoria Swarovski lüftet ESC-Geheimnis
Statt dem klassischen Weg im Familienunternehmen zu folgen, entschied sich Victoria Swarovski (32) früh gegen den „glitzernden Strom“. Ihr Ziel ist heute größer denn je. „Ich wollte mich schon früh auf meine eigenen Beine stellen und unabhängig sein. Ich möchte mich auf niemanden verlassen müssen – mein eigener Chef sein und sehen, wie weit ich komme“, erklärt sie gegenüber „Bild“.
Dabei schreckt sie auch vor großen Vergleichen nicht zurück: „Vielleicht klingt das übertrieben, aber mein Ansporn ist, vielleicht sogar mal größer zu sein als Swarovski!“ Angesichts eines Jahresumsatzes von zwei bis drei Milliarden Euro im Familienkonzern ist das eine Kampfansage. Doch Victoria Swarovskia bleibt realistisch und mahnt, dass auch Weltmarktführer pleitegehen können: „Auch eine Firma wie Swarovski kann es irgendwann nicht mehr geben.“
Victoria Swarovski: „Der Eurovision Song Contest ist ein Ritterschlag“
Ihr Weg zur Unabhängigkeit führt über ein Arbeitspensum, das sie an ihre Grenzen bringt. Aktuell steht sie mittwochs bis freitags für „Let’s Dance“ vor der Kamera, während sie die restliche Woche in Wien für den Eurovision Song Contest (ESC) am 16. Mai probt. Dieser ist für sie ein „absoluter Lebenstraum“ und eine Bestätigung ihrer Disziplin: „Der Eurovision Song Contest ist definitiv ein Ritterschlag. So eine Chance bekommt man nicht geschenkt, die erarbeitet man sich.“
Dennoch hinterlässt der Stress Spuren. Vor kurzem war sie an einem Punkt, an dem ihr alles zu viel wurde. Ihr aktuelles Rezept gegen den Burnout: „Daher schaue ich jetzt aktuell bewusst nicht allzu weit nach vorne in meinen Kalender, damit ich mich nicht verrückt mache.“
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Victoria Swarovski spricht offen über Selbstzweifel
Trotz ihres Erfolgs kämpft die Österreicherin mit Selbstzweifeln. Diese beziehen sich nicht nur auf ihre Leistung, sondern auch auf ihren Körper. „Natürlich habe ich Selbstzweifel. Ich schaue in den Spiegel und denke, die Oberschenkel könnten ein bisschen straffer werden“, gesteht sie offen.
Ihr ausgeprägter Perfektionismus treibt sie dazu, immer noch mehr von sich zu verlangen als früher: „Dann schaust du auch bei deinem Körper ganz genau hin und sagst: Okay, jetzt wirst du halt noch mehr machen, als du halt vor zehn Jahren noch gemacht hast.“
Dass ihr Erfolg oft nur auf ihren Namen reduziert wird, nimmt sie zur Kenntnis, lässt sich davon aber nicht beirren. „Natürlich gibt es immer wieder Stimmen, die mich auf meine Herkunft reduzieren. Aber ich sehe das gelassen. Am Ende zählt, was man selbst leistet“, so Swarovski. Immer wieder betonte Victoria Swarovski, dass sie sich ihren Erfolg hart erarbeitet hat.

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