Kurz vor dem so wichtigen Spiel soll es nur ums Sportliche gehen! Bayern-Sportvorstand Max Eberl ist vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen PSG aufs Weiterkommen fokussiert. Als DAZN-Moderatorin Laura Wontorra ihn auf die aktuellen Vertragsgespräche ansprechen möchte, blockt er aber ab.
„Ich bin ja so ein bisschen das Sprachrohr der Fans“, beginnt Wontorra ihre Frage. Danach leitet sie auf die Diskussionen rund um Manuel Neuer und Konrad Laimer über.
Eberl erklärt jedoch: „Ehrlicherweise, ohne dass ich unhöflich sein möchte, bei so einem Tag über Vertragsverlängerungen zu sprechen … mit dem Kader, den wir haben. Jeder kann sich sicher sein, dass wir auch in der Saison 26-27 einen schlagfertigen Kader haben.“
Er führt aus: „Bei Manuel, das haben wir ja auch hinreichend diskutiert: Wenn er Lust und Bock hat, dann werden wir uns hinsetzen und in die Augen schauen und dann wird es weitergehen.“
Der Sportvorstand abschließend: „Bei Konni habe ich auch schon hinreichend gesagt: Es gibt eben zwei Standpunkte. Es gibt aber auch keinen Streit, nichts Böses. Wir tauschen unsere Argumente aus. Das werden wir aber nicht in den kommenden Wochen machen.“
Bei Neuer läuft der Vertrag im Sommer aus. Wahrscheinlich ist, dass Neuer um ein Jahr verlängern wird. Dabei könnte sein Gehalt bei Vertragsverlängerung gleichbleiben (rund 20 Mio./Jahr), obwohl er weniger Spiele machen wird. Der Grund: seine beständige Weltklasse und seine überragende Lebensleistung für den FC Bayern (seit 2011 u.a. zwei Champions-League-Titel und 13 Deutsche Meisterschaften).
Anders die Lage bei Laimer: Das Arbeitspapier des Österreichers ist noch bis 2027 gültig. Bei einer möglichen Verlängerung möchte der Arbeiter künftig circa 15 Millionen Euro verdienen. Aktuell liegt sein Gehalt bei rund 8 bis 9 Millionen. Den Bayern ist die Forderung zu hoch – die Verhandlungen stocken.
Doch nun geht es für Eberl zunächst ums Weiterkommen!



