Angriff auf die Stadt Kyjiw im Juni 2025
Foto: Evgeniy Maloletka / AP / dpa
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, dass erstmals seit Ende März Vertreter der USA und der Ukraine wieder über ein Ende des russischen Angriffskrieges beraten werden. Ein Mitglied der ukrainischen Regierung werde am Donnerstag in Florida erwartet, bestätigte das Weiße Haus.
Moskau zeigt keine Bereitschaft für weitere Verhandlungen. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte am Donnerstag, dass er »keinen Sinn darin sehe«, über ein Ende des Krieges zu verhandeln, solange die Ukraine ihre Truppen nicht aus dem Donbass abziehe.
Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über ein Kriegsende lagen seit etwa zwei Monaten auf Eis. Die USA, die in den Gesprächen vermittelt hatten, konzentrieren sich momentan auf den Konflikt mit Iran.
Russland blieb bei der Ankündigung einer einseitigen Waffenruhe, die demnach vom 8. bis zum 9. Mai andauern soll. Kyjiw hatte diese von Russland ausgerufene Feuerpause angesichts der anhaltenden Angriffe auf die Ukraine als »blanken Zynismus« bezeichnet. Das Gegenangebot Kyjiws, am Mittwoch die Waffen ruhen zu lassen, blieb von Moskau unbeantwortet.
Sollte die Ukraine am 9. Mai die von Russland ausgerufene Waffenruhe nicht einhalten, hat das russische Verteidigungsministerium Vergeltung angekündigt. Die Bewohner Kyjiws sind von russischer Seite aufgefordert, vorher die Stadt zu verlassen. Für den Fall, dass die Ukraine am 9. Mai Angriffe auf Russland durchführe, werde Moskau dies »mit gleicher Münze zurückzahlen«, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag.
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In Russland laufen derzeit die Vorbereitungen für die Weltkriegsparade in Moskau am 9. Mai. Selenskyj warnte ausländische Politiker davor, daran teilzunehmen. Dieser Tage nach Moskau zu reisen, sei »ein seltsamer Wunsch«, sagte Selenskyj in einer Videoansprache. »Wir raten davon ab.«
Auch am Donnerstag gab es Drohnenangriffe zwischen der Ukraine und Russland. Das ukrainische Verteidigungsministerium meldete unter anderem den Beschuss eines russischen Raketenkreuzers im Kaspischen Meer.
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