Schröder kam beim 116:109-Erfolg wie gewohnt von der Bank, der Point Guard steuerte elf Punkte, einen Rebound und zwei Assists bei. Gegen seinen Ex-Klub war der Braunschweiger mit den Cavs lange scheinbar klar auf Siegkurs, ein 17-Punkte-Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels schmolz aber dahin. Etwas mehr als drei Minuten vor Schluss glich Duncan Robinson sogar für die Pistons zum 104:104 aus.
Zu mehr reichte es für die Gäste aus Michigan aber nicht. In der Schlussphase leistete sich insbesondere Pistons-Star Cade Cunningham (27 Punkte) einige leichte Ballverluste, die Cleveland ausnutzte.
Bester Werfer der Partie war Clevelands Donovan Mitchell mit 35 Zählern. Aber auch Neuzugang James Harden glänzte nach zwei schwachen Spielen zum Start der Serie. Er setzte mit drei Körben in den letzten zwei Minuten die entscheidenden Schlusspunkte. Insgesamt holte der Guard 19 Punkte, Jarrett Allen kam auf 18 Zähler.
Nächstes Heimspiel wird ebenfalls wichtig
Die Pistons, bestes Team der Hauptrunde in der Eastern Conference, hatten zuvor im Achtelfinale Orlando Magic um den verletzten Franz Wagner aus dem Wettbewerb geworfen.
Spiel vier findet in der Nacht auf Dienstag ebenfalls in Cleveland statt. Die Cavs sollten auch dieses Spiel dringend gewinnen, in der Serie hat Detroit Heimrecht. Ein mögliches Entscheidungsspiel sieben würde für die Cavaliers also auswärts stattfinden.
Schröder hatte in der Saison 2025/2026 28 Spiele für Detroit absolviert. Dabei kam er auf im Schnitt 10,8 Punkte, 2,7 Rebounds und 4,9 direkte Korbvorlagen.



