1. FC Köln: Wagner geht von Weiterbeschäftigung aus – Kessler bremst

1. FC Köln: Wagner geht von Weiterbeschäftigung aus – Kessler bremst

Ich dachte zunächst, dass Wagner durchaus der passende smarte Trainer für den FC wäre. Jedoch nach den bisherigen Spielen, vor allem jetzt gegen Heidenheim, muss man sagen, viel mehr als Wohlfühloase für die Spieler ist mit ihm auch nicht drin.
Spielerisch ist soweit keine negative Entwicklung im Vergleich zu Kwasniok zu erkennen (zumal man erkennen muss, dass Teile des Kaders, vor allem offensiv, nicht erstligareif sind – Johannesson hat den Sprung von Liga 2 in Liga 1 nicht ganz geschafft, Maina technisch unterirdisch, El Mala rein auf Egotrip, Huseinbasic versteckt sich auf dem Platz, …).
Was jedoch fast komplett fehlt, ist diese Gier, dieser Wille, dieser Ehrgeiz. Die Mentalität, das Messer zwischen den Zähnen (etwas, was bspw Kompany selbst den erfolgsverwöhnten Bayern bis unter die Hutschnur vorleben und einimpfen konnte) – das sehe und empfinde ich beim FC unter Wagner nicht. Das ist alles zu brav, lieb und halbgar.

Und den Klassenerhalt jetzt Wagner komplett zuzuschreiben, obwohl die Konkurrenz wie St. Pauli jetzt aktuell und Wolfsburg und Heidenheim über weite Strecken der Saison noch schlechter waren oder sind, ist mir zu kurz gegriffen.

Wie auch schon einige Male zuvor postuliert: Ich würde mir für den FC einen Trainer à la van Gaal wünschen. Klare Kante, klares Bekenntnis zur Jugendförderung, klare offensive taktische Ausrichtung für attraktiven FUSSBALL.

Zitat von InspGadget

Zitat von LuLuLu

Weiterbeschäftigt beim FC, aber ab kommender Saison halt wieder als Co-Trainer, wäre ja auch eine Option und nicht so abwegig.
Ich denke er hat aktuell für die Cheftrainerposition in der traditionell besonders schweren zweiten Saison nach dem Aufstieg nicht so viele Argumente. Sehe da auch noch kein so klares Profil, was ihm das Standing dafür geben würde. Ist zwar normal bei noch jungen ehemaligen Co-Trainern, aber ich glaube der FC brauch für diese Mission zumindest einen halbwegs erfahrenen Mann, der schonmal ein oder zwei volle Saisons in der 1. Bundesliga Cheftrainer war.

Halte ich tatsächlich auch für die logischste Lösung. Wagner hat sicher Talent, aber er hat jetzt halt auch nur den gleichen Schnitt wie Kwasniok und am Samstag gegen die Bayern halt wahrscheinlich einen schlechteren. Mit ihm in die zweite Saison Bundesliga zu gehen wäre riskant für beide Seiten – man verbrennt eventuell ein Talent und man riskiert einen Abstieg in einer starken Bundesliga.
Mit Toppmöller und Hendriksen sind spannende Trainer auf dem Markt.

Erstens die beiden, ja. Horst Steffen wird auch noch nicht so verbrannt sein und käme spielphilosophisch sicher ebenfalls infrage.

“ „Wenn wir eine Woche vor dem Saisonstart mitteilen, wie es weitergeht, ist das auch okay“, sagte der 40-Jährige. „Er steht ja bei uns unter Vertrag.“ Dieser ist bis zum Sommer 2028 gültig.“

Die Aussage soll natürlich nur dazu dienen zu unterstreichen wie entspannt man ist, aber faktisch korrekt hat Wagner doch nur einen Vertrag als Co-Trainer zu entsprechenden Bezügen? Und ob er den überhaupt erfüllen dürfte, falls doch ein anderer Cheftrainer kommt, steht in den Sternen.

Weil im Artikel Christian Eichner erwähnt wird, das ist ein ganz gutes Beispiel für die Situation der Co-Trainer. Bei dem ist seit mehreren Monaten praktisch klar er verlässt den Verein (und seit ein paar Wochen auch offiziell) und die beiden verbliebenen Co-Trainer (minus Gordon) hängen in der Luft weil sie Vertrag bis 2027 haben aber keine Ahnung ob ein neuer Trainer sie übernehmen möchte bzw. was aus ihrer Zusammenarbeit mit Eichner wird.

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