Reedereien: Hapag-Lloyd und CMA CGM stoppen Kuba-Transporte wegen US-Sanktionen
Hapag-Lloyd Containerschiff: Der Auftragsstopp könnte Insidern zufolge bis zu 60 Prozent des kubanischen Schiffsverkehrsaufkommens gefährden. Foto: REUTERS
Paris, Frankfurt, Havanna. Die Großreedereien Hapag-Lloyd
Hapag-Lloyd begründete den Schritt einem Sprecher zufolge mit Risiken bei der Einhaltung von Richtlinien, die mit der Anordnung des US-Präsidenten verbunden seien. CMA CGM erklärte, man beobachte die Lage genau und werde den Betrieb an die geltenden Vorschriften anpassen.
Der vorläufige Auftragsstopp durch zwei der weltweit größten Reedereien könnte Insidern zufolge bis zu 60 Prozent des kubanischen Schiffsverkehrsaufkommens gefährden. Dies wäre ein schwerer Schlag für den Karibikstaat, der angesichts einer US-Ölblockade und des daraus resultierenden Treibstoffmangels bereits vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch steht.
Am stärksten betroffen seien Warentransporte aus China, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Auch die Routen aus Nordeuropa und dem Mittelmeerraum seien stark beeinträchtigt.



