West Ham kurz vor Premier-League-Abstieg – Woltemade beendet Torflaute bei Newcastle

West Ham kurz vor Premier-League-Abstieg – Woltemade beendet Torflaute bei Newcastle

Matchball für Tottenham 

West Ham kurz vor Premier-League-Abstieg – Woltemade beendet Torflaute bei Newcastle

©IMAGO

Im Abstiegskampf der Premier League zwischen Tottenham Hotspur und West Ham United könnte schon am Dienstag eine Vorentscheidung fallen. Am Sonntag verlor West Ham sein wichtiges Auswärtsspiel bei Newcastle United, auch wegen des Torcomebacks von Nick Woltemade, mit 1:3 und muss nun auf den FC Chelsea hoffen.

Chelsea trifft am Dienstag auf West Hams Konkurrenten Tottenham. Für die Irons gilt: Gewinnt Chelsea dieses Aufeinandertreffen nicht, ziehen die Spurs voraussichtlich entscheidend davon. Nach der Niederlage am Sonntag hat West Ham weiterhin zwei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, allerdings die deutliche schlechtere Tordifferenz – Tottenham liegt bei nur -9, West Ham bei -22. Sollte Tottenham also ein Unentschieden an der Stamford Bridge holen, könnte West Ham das im Grunde schon nicht mehr aufholen.

Am Sonntag in Newcastle brachte Woltemade die Magpies früh auf die Siegerstraße. Seit seinem Doppelpack im Dezember gegen Chelsea (2:2) hatte er nicht mehr in der Liga getroffen. Das 1:0 des früheren Stuttgarters und Bremers in der 15. Minute erhöhte William Osula schon in der 19. Minute zum 2:0. Der Däne war es auch, der West Ham in der 69. Minute mit dem 3:0 endgültig den Stecker zog. Taty Castellanos konnte das Endergebnis nur noch auf 1:3 aus Sicht der Londoner stellen.

Trainer Nuno Espírito Santo nannte den Ärger der Irons-Fans, die im Gästeblock Schmähgesänge hören ließen, berechtigt. „Es waren eine schlechte Leistung und ein schlechter Tag für uns“, resümierte der Portugiese. Die anstehende Woche vor dem entscheidenden Premier-League-Wochenende bzw. Tottenhams vorletztem Auftritt werde nun hart. „Aber wir werden am Sonntag im London Stadium gegen Leeds versuchen, unseren Fans eine bessere Leistung zu bieten. Wir sollten es besser machen. Wir können den Fans eine andere Einstellung zeigen.“

Die Gesänge der Fans, die die Spieler und Verantwortlichen West Hams als unwürdig titulierten, seien schmerzhaft, bekundete Espírito Santo. „Das ist unser Job, unser Leben, aber die Fans haben Recht. Heute haben sie ihren Ärger und ihre Frustration gezeigt. Es tut weh, es tut den Jungs weh, es tut uns weh, es tut den Vereinen weh. Deshalb sollten wir die Saison mit Würde und Respekt vor den Fans beenden.“ Der Trainer ergänzte: „Aber wir sind noch im Rennen. Warten wir Dienstag ab. Auch wenn es schwierig ist, gibt es Hoffnung. Wir können nicht beeinflussen, was in den anderen Stadien passiert. Was wir heute geleistet haben, hat uns in diesem Kampf nicht gereicht. Es war enttäuschend. Uns ist klar, dass es jetzt extrem schwierig ist. Heute war eine verpasste Chance.“

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