Routinier und Jungspund bleiben

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Der 1.FC Magdeburg hat nach dem erfolgreichen Klassenerhalt die Verträge des Trainerduos Petrik Sander und Pascal Ibold verlängert. Beide hatten den Zweitligisten im Oktober des letzten Jahres interimistisch übernommen und konnten am Samstag trotz der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern über den Verbleib im Unterhaus jubeln. Über die Länge der neuen Verträge machte der FCM keine Angaben.
Zum Zeitpunkt der Übernahme des Duos (12. Oktober) lag Magdeburg auf Tabellenplatz 18 und hatte nach acht Spieltagen gerade einmal drei Punkte auf dem Konto. Sportdirektor Peer Jaekel lobte, wie Sander und Ibold anschließend agierten: „Mit ihrer ruhigen und klaren Art ist es ihnen dabei gelungen, den Jungs neues Selbstvertrauen zu geben und so eine Entwicklung anzustoßen, die zwischenzeitlich kaum noch möglich schien.“
Der erfahrene Sander, der mit 65 Jahren schon beim sechsten Klub als Cheftrainer tätig ist, sagte: „Im Fußball habe ich bereits viele Stationen und Situationen erlebt. Deshalb weiß ich, wie wichtig Vertrauen, Ruhe und ein gutes Miteinander in einem Verein sind – und genau das haben wir hier beim 1. FC Magdeburg in den vergangenen Monaten gespürt, in den Gesprächen mit der sportlichen Leitung, dem Trainer- wie Staff-Team und der Mannschaft. Die Zusammenarbeit ist offen, ehrlich und von großem Respekt geprägt. Gleichzeitig sieht man, dass sich der Verein aktuell weiterentwickelt und die besten Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg geschaffen werden. Das ist ein Weg, den ich gerne begleiten und mit meiner Erfahrung unterstützen möchte.“
Der 36 Jahre alte Ibold, der zuvor ausschließlich im Jugendbereich des FCM tätig war, ergänzte: „Wenn ich auf die vergangenen Monate zurückblicke, dann ist in dieser Zeit, trotz der angespannten Ausgangslage, etwas Besonderes innerhalb des Trainerteams, des Staffs und der Mannschaft entstanden. Genau das war in dieser Phase entscheidend. Vor allem die tägliche Zusammenarbeit hat mir großen Spaß gemacht, weil jeder bereit war, Verantwortung zu übernehmen und seinen Teil zum gemeinsamen Erfolg beizutragen. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei den Gremien, den sportlich Verantwortlichen, dem gesamten Trainer- und Stafteam sowie natürlich bei den Jungs bedanken. Umso mehr freue ich mich nun darauf, den gemeinsamen Weg weiter mitgestalten zu dürfen.“
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