Morning Briefing: Hamburg statt Silicon Valley – nicht nur Nvidia profitiert vom KI-Boom

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Nvidia: Ein fettes Plus für den Chipkonzern / KI: OpenAI plant Börsengang

Gerade eben
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Liebe Leserinnen und Leser,

eine Umsatzsteigerung von 85 Prozent in einem Quartal ist eine Ansage. Eine Ansage von Jensen Huang und seinem Chipkonzern Nvidia, der gestern Abend deutscher Zeit die neuen Quartalsergebnisse vorstellte. Die Erlöse mit Chips für Rechenzentren verdoppelten sich nahezu auf 75,2 Milliarden Dollar. Huang berichtete, dass der Bau von KI-Rechenzentren mit „außerordentlicher Geschwindigkeit“ voranschreite und plant zusätzliche Aktienrückkäufe im Volumen von 80 Milliarden Dollar.

Jensen Huang, Nvidia-CEO: Die neusten Quartalsergebnisse des Chip-Riesen Nvidia wurden an der Wall Street mit Spannung erwartet. Foto: Bloomberg

Das dürfte die Aktionäre freuen. Ebenso wie die Nachricht, dass die neuen Kennzahlen von Nvidia nochmal über den eh schon hohen Markterwartungen lagen. Und übertroffene Erwartungen sind an der Börse immer ein Grund für steigende Kurse.

Produktion bei Aurubis: Der Kupferkonzern hat die Skandaljahre hinter sich gelassen. Foto: dpa

Der unverhoffte Aufschwung bei Aurubis

Dass Nvidia als Chiphersteller vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitiert, ist wenig verwunderlich. Überraschender hingegen ist ein anderer Profiteur des Booms, den meine Kollegin Isabelle Wermke identifiziert hat. Denn die Entwicklung rückt einen Rohstoff in den Mittelpunkt, den ein deutscher Konzern liefern kann: Kupfer. Dabei galt Aurubis aus Hamburg zuletzt als Problemkind. Denn das Unternehmen musste 2023 einen millionenschweren Betrugsskandal im Recyclinggeschäft öffentlich machen.

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