+++ Iran-Krieg +++: Ölpreis gibt nach – 26 Schiffe passieren Straße von Hormus

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Iran-Krieg: Ölpreis gibt nach – 26 Schiffe passieren Straße von Hormus

Live-Blog Trump sieht Verhandlungen mit Iran in der Endphase +++ USA drohen Palästinensern wegen UN-Kandidatur mit Visa-Entzug +++ USA und Israel planten offenbar Machtwechsel mit Irans Ex-Präsident +++ Der Newsblog.
21.05.2026 – 06:43 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Straße von Hormus: Für die meisten Frachter bleibt der Handelsweg blockiert. Foto: -/kyodo/dpa

Ölpreis gibt nach – Tanker-Durchfahrt durch Hormus-Straße schürt Hoffnung

Zwei Supertanker mit irakischem Rohöl haben am Mittwoch die Straße von Hormus passiert und damit Bewegung an den Energiemärkten ausgelöst. Der Brent-Rohölpreis gab um 5,6 Prozent auf 105,02 Dollar je Barrel nach – der stärkste Tagesrückgang seit Ausbruch des Iran-Konflikts. Marktteilnehmer werteten die Durchfahrt als mögliches Signal für eine schrittweise Normalisierung der Energielieferungen aus dem Persischen Golf.

Analysten mahnen jedoch zur Vorsicht. Seit Konfliktbeginn Ende Februar haben die Golf-Exporteure laut Datendienstleister Kpler im laufenden Monat lediglich knapp 17 Millionen Barrel durch die Meerenge transportiert – verglichen mit rund 28 Millionen Barrel allein im April.

USA drohen Palästinensern wegen UN-Kandidatur mit Visa-Entzug

Die US-Regierung hat der palästinensischen Delegation bei den Vereinten Nationen mit dem Entzug ihrer Visa gedroht, sollte der palästinensische Botschafter seine Kandidatur für die Vizepräsidentschaft der UN-Vollversammlung nicht zurückziehen. Dies geht aus einem internen Kabel des US-Außenministeriums hervor, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. 

In dem auf Mittwoch datierten Schreiben werden US-Diplomaten angewiesen, die Botschaft zu übermitteln, dass die Kandidatur des palästinensischen UN-Botschafters Rijad Mansur Spannungen schüre und den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump zu untergraben drohe. Sollte die Kandidatur nicht zurückgezogen werden, werde Washington die Palästinenserbehörde zur Verantwortung ziehen, hieß es in dem Dokument. Der US-Sender NPR hatte zuerst darüber berichtet.

Berichte: Hitziges Telefonat zwischen Trump und Netanjahu

US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sind Medienberichten zufolge wegen des weiteren Vorgehens gegenüber dem Iran in einem Gespräch aneinandergeraten. Grund dafür seien unterschiedliche Vorstellungen, wie mit einem neuen Vorschlag zur Beendigung des Iran-Kriegs umzugehen sei, berichteten das Portal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf ungenannte Quellen.

Eine der Quellen habe „Axios“ gesagt, Netanjahu sei nach dem Gespräch am Dienstag in Aufruhr gewesen. Katar und Pakistan hatten demnach zusammen mit anderen Partnern einen überarbeiteten Friedensvorschlag vorgelegt, um die Differenzen zwischen den USA und dem Iran zu überbrücken. Trump soll mit Blick auf Netanjahu gesagt haben, dieser werde tun, was auch immer er ihm sage. 

Nach erneuten Drohungen hatte Trump zuletzt erklärt, einen neuen Angriff auf den Iran zu verschieben – mit der Begründung, dass es ernsthafte Verhandlungen gebe. Er sprach von einer positiven Entwicklung. Netanjahu steht den Verhandlungen laut den Medienberichten skeptisch gegenüber und möchte den Ende Februar gemeinsam begonnenen Krieg wieder aufnehmen, um die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.

Trump: Kann auf „richtige Antwort“ vom Iran warten

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben bereit, einige Tage zu warten, um „die richtige Antwort“ vom Iran zu erhalten. Bei der Führung in Teheran handle es sich um vernünftige Menschen, sagt er weiter. Unklar bleibt zunächst, was Trump mit der richtigen Antwort meint. Eine Stellungnahme des Irans liegt bislang nicht vor. Der Iran unterbreitete den USA in dieser Woche ein neues Angebot. Angaben aus Teheran zufolge enthält dieses im Wesentlichen Forderungen, die Trump abgelehnt hatte.

USA entern unter iranischer Flagge fahrenden Tanker

Das US-Militär hat einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker geentert. Einsatzkräfte hätten die „Celestial Sea“ im Golf von Oman angehalten, durchsucht und umgeleitet, teilte das US-Kommando für den Nahen Osten am Mittwoch mit. Der Tanker stehe im Verdacht, einen iranischen Hafen ansteuern zu wollen, was ein Verstoß gegen die US-Blockade wäre. 

Es ist mindestens das fünfte Schiff, das US-Truppen geentert haben, seit die Regierung von Präsident Donald Trump Mitte April eine Blockade iranischer Häfen verkündet hatte. Auf diese Weise will sie die Führung in Teheran dazu zwingen, die Meerenge von Hormus wieder zu öffnen, die der Iran nach Beginn der Angriffe durch die USA und Israel praktisch blockiert hat. Inzwischen lässt er zwar wieder einige Schiffe durchfahren, beansprucht aber die Kontrolle und verlangt zumindest in einigen Fällen Geld für die Passage.

Iran: Tauschen mit USA weiter Botschaften aus

Der Iran und die USA setzen nach Angaben des iranischen Außenministeriums ihren Austausch von Botschaften fort. Grundlage sei ein 14-Punkte-Vorschlag Teherans, teilt das Ministerium iranischen Medien zufolge mit. Zur Vermittlung halte sich der pakistanische Innenminister im Iran auf. 

Teheran fordere von den USA einen Beweis für ihren guten Willen und ein Ende der Piraterie gegen iranische Schiffe. Zudem verlange der Iran eine Einstellung aller Kämpfe, unter anderem im Libanon, sowie die Freigabe iranischer Vermögenswerte. Die Regierung in Teheran setze ernsthaft auf Verhandlungen, hege aber weiterhin große Zweifel an den USA.

US-Militär durchsucht iranischen Öltanker im Golf von Oman

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im Golf von Oman einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker durchsucht. Das Schiff „M/T Celestial Sea“ habe unter dem Verdacht gestanden, die US-Blockade verletzen zu wollen, teilt das US-Zentralkommando mit. Nach der Durchsuchung und der Anweisung an die Besatzung, den Kurs zu ändern, sei der Tanker wieder freigegeben worden.

Trump sieht Verhandlungen mit Iran in der Endphase

US-Präsident Donald Trump sieht nach eigenen Angaben die Verhandlungen mit dem Iran auf der Zielgeraden, droht jedoch für den Fall eines Scheiterns mit neuen Angriffen. „Wir sind in der Endphase mit dem Iran“, sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. Entweder gebe es ein Abkommen, oder die USA würden „einige Dinge tun, die ein bisschen unschön sind“. Er habe es nicht eilig. 

Die Regierung in Teheran warf Trump vor, eine Wiederaufnahme des Krieges zu planen. Die Revolutionsgarden erklärten, sollte sich die Aggression gegen den Iran wiederholen, werde sich der Krieg diesmal über den Nahen Osten hinaus ausweiten. Auch der iranische Chefunterhändler, Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf, sprach von Hinweisen auf weitere US-Militärschläge.


Wir sind in der Endphase mit dem Iran. US-Präsident Donald Trump

Iran rechnet mit neuen Angriffen

Irans Regierung rechnet inmitten militärischer Spannungen mit neuen Angriffen. „Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt“, sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einer Audiobotschaft, die iranische Medien verbreiteten. Die Streitkräfte hätten die Waffenruhe bestmöglich genutzt, um ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen, erklärte er.

Bundesregierung kritisiert Räumungspläne von Dorf im Westjordanland

Die Bundesregierung hat die israelische Regierung davor gewarnt, die Menschen aus dem Beduinendorf Chan al-Ahmar in einem strategisch wichtigen Teil des Westjordanlands zu vertreiben. Man habe die Ankündigung entsprechender Pläne von Israels Finanzminister Bezalel Smotrich „mit äußerster Sorge zur Kenntnis genommen und wir lehnen diese Äußerungen entschieden ab“, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. 

Vertreibungen dürfe es nicht geben. Man fordere die israelische Regierung auf, von diesen Plänen abzusehen. Einseitige Maßnahmen als Teil einer umfassenden Intensivierung der Siedlungspolitik im Westjordanland „verstoßen gegen das Völkerrecht“, kritisierte der Sprecher. Er ergänzte: „Sie bergen auch das Risiko für noch mehr Instabilität in der Region, im Westjordanland selbst zu sorgen, und stehen einer Zweistaatenlösung erheblich im Wege.“

Irans Marine: 26 Schiffe passieren Straße von Hormus

Nach iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden 26 Schiffe die für den Energiehandel wichtige Straße von Hormus passiert. Dies sei in Koordination mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden erfolgt, hieß es in einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Es handelte sich demnach um Öltanker, Frachter und andere Handelsschiffe. Auch der arabische Nachrichtensender Al Jazeera hatte bereits darüber berichtet.

Die iranische Führung hat im Zuge des Kriegs nach eigenen Angaben eine Kontrollbehörde geschaffen, die den Schiffsverkehr in der Meerenge regeln soll. Die Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs (PGSA) fordert Reedereien zur Koordination auf. Eine Durchfahrt ohne Genehmigung werde als illegal betrachtet, hieß es in einem Beitrag der neu geschaffenen Behörde auf X.

Jordanien schießt Drohne ab

Jordanien hat erneut eine Drohne im eigenen Luftraum abgeschossen. Der Vorfall habe sich nördlich der Hauptstadt Amman ereignet, meldeten die jordanischen Streitkräfte heute. Verletzte habe es nicht gegeben und nur geringen Schaden. Jordanische Medien zeigten Bilder nach dem Vorfall, bei dem an einem Haus unter anderem einige Fenster zu Bruch gingen.

Vergangenen Monat hatten die jordanischen Streitkräfte mitgeteilt, dass der Iran das Land seit Kriegsbeginn mit rund 280 Raketen und Drohnen angegriffen habe. Auch beim jüngsten Angriff richtete sich der Verdacht schnell auf den Iran und die mit ihm verbündeten Milizen in der Region. 

Israels Parlament stimmt für Auflösung 

Das israelische Parlament hat für seine Auflösung gestimmt und damit einen ersten Schritt in Richtung einer möglichen vorgezogenen Neuwahl getan. 110 von 120 Abgeordneten der Knesset stimmten in Jerusalem in einer Vorabstimmung für einen entsprechenden Vorschlag der Regierungskoalition. Vor einer endgültigen Billigung muss er allerdings noch drei Lesungen passieren. Der genaue Zeitplan dafür ist noch offen. Auch die Opposition unternimmt einen Vorstoß zur Auflösung des Parlaments. 

USA und Israel planten offenbar Machtwechsel mit Ex-Präsident Ahmadinedschad

Israel und die USA haben 

laut einem Bericht der „New York Times“ 

zu Beginn ihres Kriegs gegen den Iran offenbar auf einen Regimewechsel in Teheran hingearbeitet. Demnach sei der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad als möglicher neuer Machthaber vorgesehen gewesen. US-Regierungsvertreter hätten bestätigt, dass Israel entsprechende Pläne entwickelt und Ahmadinedschad darüber informiert habe.

Im Zentrum der Strategie stand dem Bericht zufolge ein israelischer Luftangriff auf Ahmadinedschads Wohnhaus in Teheran. Dieser habe ihn aus einem Hausarrest befreien sollen. Ahmadinedschad sei dabei verletzt worden, habe den Angriff jedoch überlebt. Danach habe er sich von den Plänen distanziert. Sein Aufenthaltsort sei inzwischen unbekannt.

Ahmadinedschad gilt als äußerst umstrittene Figur. Während seiner Amtszeit von 2005 bis 2013 war er für radikale antiwestliche und antiisraelische Aussagen bekannt. Zugleich unterstützte er das iranische Atomprogramm und ließ hart gegen Oppositionelle vorgehen. In den vergangenen Jahren war er jedoch zunehmend mit der Führung um Revolutionsführer Ali Chamenei aneinandergeraten.

Revolutionsgarden drohen mit Eskalation bei neuen Angriffen

Irans Revolutionsgarden (IRGC) drohen nach neuen Ultimaten von US-Präsident Donald Trump mit einer überregionalen Eskalation. In einer Mitteilung schrieben die IRGC laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, bei neuen Angriffen Israels und der USA werde der „Krieg diesmal über die Region hinausreichen“.

Es werde schwere Angriffe an Orten geben, die bisher nicht erwartet würden, hieß es weiter. Bereits am Dienstag hatte der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi Bereitschaft für neue Eskalation gezeigt.

Südkoreanische Öltanker durchquert Straße von Hormus

Der südkoreanische Außenminister Cho Hyun erklärte, dass ein von Südkorea betriebenes Schiff mit einer Ladung von zwei Millionen Barrel Rohöl in Abstimmung mit den iranischen Behörden die Straße von Hormus durchquert.

„Die Konsultationen mit den iranischen Behörden wurden abgeschlossen und das Schiff hat gestern seine Fahrt begonnen. Es passiert die Meerenge mit äußerster Vorsicht“, sagte Cho laut der 

Nachrichtenagentur Yonhap

 vor Politikern in Seoul. 

Libanon: 19 Tote bei israelischen Luftangriffen

Im Libanon sind nach offiziellen Angaben bei israelischen Luftangriffen mindestens 19 Menschen getötet und 32 weitere verletzt worden. Bei einem der Luftangriffe seien zehn Bewohner eines Hauses im Süden getötet worden, darunter drei Kinder, wie das Gesundheitsministerium in der Nacht mitteilte. 

Die Hisbollah setzte ihre Angriffe auf israelische Ziele ihrerseits fort. Die vom Iran unterstützte Miliz beanspruchte mehrere Angriffe auf israelische Soldaten im südlichen Libanon für sich. Sie habe dabei Raketen und Drohnen eingesetzt, teilte die Hisbollah am Montag mit. Sie habe erneut auch Ziele in Israel nahe der Grenze angegriffen.

Trumps Friedensrat will UN-Sicherheitsrat zu Druck auf Hamas drängen

Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat („Board of Peace“) will den UN-Sicherheitsrat drängen, die Hamas im Gazastreifen zur Entwaffnung zu bewegen. Das geht aus einem Bericht des Gremiums hervor, das die von den USA vermittelte Waffenruhe in dem Palästinensergebiet überwacht. Die Nachrichtenagentur AP erhielt am Dienstag Einblick in das Dokument.

Beobachter rechnen damit, dass der Sicherheitsrat am Donnerstag über die Vorlage beraten wird, wenn er zusammentritt, um die Lage im Nahen Osten zu erörtern. Ein mit dem Bericht vertrauter Diplomat bestätigte dessen Echtheit. Er äußerte sich anonym, weil das Papier bislang nicht veröffentlicht wurde.

Chinesische Öltanker verlassen nach Monaten Straße von Hormus

Zwei chinesische Supertanker mit vier Millionen Barrel Rohöl an Bord verlassen die Straße von Hormus. Die Schiffe haben zuvor mehr als zwei Monate im Golf festgesessen, wie aus Schifffahrtsdaten von LSEG und Kpler hervorgeht. Die Tanker der Konzerne Sinopec und Sinochem haben das irakische und katarische Öl den Daten zufolge Ende Februar und Anfang März geladen, kurz vor Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Sie sind nun auf dem Weg nach China. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor.

Russland bietet Hilfe bei Gesprächen zwischen USA und Iran an

Russland bietet bei möglichen Gesprächen zwischen den USA und dem Iran über den anhaltenden militärischen Konflikt seine Hilfe an. „Russland ist bereit, jede mögliche Unterstützung bei der Lösung dieses Konflikts zu leisten, und die beteiligten Parteien sind sich dessen wohl bewusst“, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Tass den stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow.

US-Vizepräsident Vance: Krieg mit dem Iran wird kein „endloser Krieg“

US-Vizepräsident JD Vance versichert, dass der Krieg der USA mit dem Iran nicht zu einem „endlosen Krieg“ ausufern wird. Jede Eskalation mit Teheran in Ermangelung einer diplomatischen Lösung diene den langfristigen Sicherheitsinteressen der USA, sagte Vance bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. „Wir werden unsere Arbeit erledigen und nach Hause kommen“, erklärte er weiter.

Vance: Wenn der Iran Atomwaffen hat, wollen andere Länder das auch

US-Vizepräsident JD Vance sagt, der Kern der Verhandlungen mit dem Iran bestehe für die USA darin, dass der Iran niemals eine Atomwaffe besitzen dürfe. Wenn das geschehe, würden die Länder am Golf ihre eigene Waffe wollen, und dann würden auch andere Länder auf der ganzen Welt diese haben wollen. „Wir wollen die Zahl der Länder, die über Atomwaffen verfügen, gering halten, und deshalb darf der Iran keine Atomwaffe besitzen“, sagt Vance vor Reportern. 

Die USA würden deshalb wollen, dass der Iran mit den USA an einem Prozess zusammenarbeite, der sicherstelle, dass die islamische Republik ihre Atomwaffenkapazitäten in den kommenden Jahren nicht wieder aufbaue. „Das ist es, was wir in den Verhandlungen erreichen wollen“, sagte Vance. Beide Länder hätten bei ihren Gesprächen große Fortschritte erzielt und keine Seite wolle eine Wiederaufnahme der militärischen Operationen, fügt Vance hinzu. „Wir glauben, dass wir große Fortschritte gemacht haben. Wir glauben, dass die Iraner eine Einigung erzielen wollen.“

US-Präsident Donald Trump hat neue Angriffe auf den Iran für möglich erklärt

Die USA müssen nach Darstellung von Präsident Donald Trump dem Iran möglicherweise einen weiteren Schlag versetzen. Sollte es keine Einigung geben, werde es in den kommenden Tagen zu einem neuen US-Angriff kommen. „Nun, ich meine, ich sage zwei oder drei Tage, vielleicht Freitag, Samstag, Sonntag, irgendetwas, vielleicht Anfang nächster Woche, ein überschaubarer Zeitraum, denn wir können nicht zulassen, dass sie eine neue Atomwaffe bekommen.“ Trump zufolge bettelt die Regierung in Teheran um einen Deal. Belege dafür präsentierte er nicht, eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Trump hat wiederholt einen erneuten Militäreinsatz ins Gespräch gebracht, dies dann jedoch nicht umgesetzt. Zudem hatte der Iran Vorschläge zur Beendigung des Konflikts gemacht, die Trump zurückwies.

Trumps Gaza-Gremium warnt vor Finanzierungsengpass beim Wiederaufbau

Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat dringt auf eine raschere Auszahlung der zugesagten Hilfsgelder für den Wiederaufbau des Gazastreifens. In einem Bericht an den UN-Sicherheitsrat, der der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag vorlag, warnte das Gremium vor einem Finanzierungsengpass. Die Lücke zwischen Zusagen und tatsächlichen Auszahlungen müsse geschlossen werden. Bislang haben Mitgliedstaaten 17 Milliarden Dollar zugesagt. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau des nach mehr als zweieinhalb Jahren israelischer Bombardierung weitgehend zerstörten Gebiets werden jedoch auf mehr als 70 Milliarden Dollar geschätzt. Das Geld soll in den Wiederaufbau fließen und die Arbeit einer neuen, von den USA unterstützten Übergangsregierung finanzieren.

EU plant Nothilfen für Bauern wegen hoher Düngemittelpreise 

Die EU-Kommission plant zusätzliche Nothilfen für Landwirte, die unter den gestiegenen Düngemittelkosten leiden. Zudem werde der Aufbau von Lagerbeständen geprüft, um künftige Preisschocks zu verhindern, teilt die Brüsseler Behörde mit. Die finanzielle Unterstützung soll noch vor dem Sommer aus der Krisenreserve der europäischen Agrarpolitik fließen. Die genaue Höhe der Hilfen lässt die Kommission zunächst offen. Die Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus treibt derzeit die Preise für Dünger und das zur Herstellung benötigte Erdgas in die Höhe.

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